Mit Kleinkind auf einer Berghütte übernachten: Das große FAQ

Mit Kleinkind auf einer Berghütte übernachten: Das große FAQ

Kann man mit Kleinkind auf einer Berghütte übernachten? Die Antwort lautet ganz klar: Ja, man kann! Wir haben dieses Bergabenteuer mit unseren beiden Kindern auch im Kleinkindalter schon einige Male erlebt. Vor allem auf Instagram, aber auch auf diesem Blog, haben mich verständlicherweise viele Fragen dazu erreicht.

Kaisertal Wandern mit Kindern

In diesem Blogbeitrag stehe ich Dir Rede und Antwort zum Thema „Mit Kleinkind auf einer Berghütte übernachten“. Sollte eine Frage unbeantwortet geblieben sein, dann schreibe sie am Ende gerne als Kommentar unter diesen Blogbeitrag, damit ich sie beantworten kann.


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FAQ-Inhaltsverzeichnis: Mit Kleinkind auf einer Berghütte übernachten

  1. Wo und wie habt ihr die Windeln entsorgt?
  2. Wie macht ihr das beim Wandern mit dem Mittagsschlaf?
  3. Mit Kleinkind auf einer Berghütte übernachten: Eine Packliste
  4. Wie viel läuft euer Kind bereits selbst?
  5. Kann man mit Kleinkind ein einem Lager übernachten?
  6. Wie habt ihr das mit dem Mittagessen unterwegs gemacht?
  7. Wie lange kann ein Kleinkind im Tragerucksack sitzen?
  8. Wanderung mit Kleinkind: Welche Touren kann man gehen?
  9. Lesetipps und Hütteninspo

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1. Wo und wie habt ihr die Windeln entsorgt?

Das Thema mit den Windeln hat mir schon eine ganze Weile vor unserer ersten Hüttenübernachtung mit Kleinkind im Kaisertal, bei der wir direkt drei Nächte auf einer Hütte übernachtet haben, Kopfzerbrechen bereitet. Bei Hüttenübernachtungen ist es so: Wanderer nehmen ihren Müll wieder mit ins Tal. Bei vier vollen Wandertagen und drei Nächten sind das allerdings mehr als nur eine Handvoll Windeln. Samt Inhalt kommt da einiges an Gewicht und Volumen zusammen. Was mir ebenfalls Kopfzerbrechen bereitete: Eine Windel mit großem Inhalt stinkt mitunter einfach nur übel.

Die Lösung: Unsere Hüttenwirtin – definitiv ein Unikat (das ist jetzt positiv gemeint) – hat uns erlaubt, alle Windeln in ihrem Restmüll zu entsorgen. Zum Glück. Das war in meinen Augen auch die einzige praktikable Lösung. Wir hätten die vielen vollen und stinkenden Windeln von vier Tagen nicht wieder ins Tal tragen können. Für eine oder zwei Nächte auf einer Hütte mit Kleinkind ist z.B. eine Windeltasche eine geeignete Lösung. Bitte schmeißt volle Windeln nie ungefragt in der Hütte in einen Mülleimer.

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2. Wie macht ihr das beim Wandern mit dem Mittagsschlaf

Diese Frage wurde mir nun schon mehr als einmal gestellt. Ganz einfach: Das Kind schläft in der Kraxe. Durch das Geschaukel schläft sie irgendwann immer ein. Dann heißt es für uns: Meter machen und ein wenig von der Zeit aufholen, die draufging, als sie selbst laufen wollte.

Setzt Du Dein Kind in die Kraxe und wird es müde, ist es wichtig, dass es warm genug angezogen ist. Im Tragerucksack bewegt es sich nicht selbst und wenn Du auf einen Gipfel wanderst oder durch eine Scharte kommst, dann kann es ganz schön zugig werden. Schläft das Kind aber erst einmal, dann willst Du es sicherlich nicht mehr aus der Kraxe holen, um es anzuziehen.

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Du hast Lust auf eine Hüttentour mit Kindern? In meinem Beitrag Hüttenwanderung Alpen mit Kindern findest du alle unsere bisherigen Hüttentouren und Übernachtungen. Viel Spaß beim Lesen und Planen!

3. Mit Kleinkind auf einer Berghütte übernachten: Eine Packliste

Wie wenig kann man für vier Wandertage eigentlich mitnehmen? Ich habe es tatsächlich geschafft, das komplette Gepäck für vier Wandertage und drei Hüttenübernachtungen für zwei Erwachsene und ein Kleinkind in dem Gepäckfach des Tragerucksack und meinem 40 (+10) Liter Rucksack unterzubringen. Eine komplette Packliste würde den Rahmen dieses Beitrags ganz sicher sprengen. Deshalb habe ich eine ausführliche Packliste für eine Hüttenübernachtung mit Kindern in einem separaten Blogbeitrag aufgelistet: Packliste Hüttentour für Familien: Unsere erprobte Packliste für Mehrtagestouren.

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4. Wie viel läuft euer Kind bereits selbst?

Eine häufig gestellte Frage. Sie läuft mit ihren zwei Jahren noch nicht wirklich viel. Wir schätzen so zwischen einem und drei Kilometern. Grundsätzlich läuft sie lieber bergab. Bergauf nur, wenn der Weg entsprechend interessant ist. Also Wurzeln, Stufen oder Steine erklommen werden müssen. Ansonsten findet sie es viel interessanter, Steine, Stöcke oder Tannenzapfen zu sammeln oder sich Blumen anzuschauen. Wir kommen also nicht wirklich schnell voran in der Zeit, in der das Kind nicht in der Kraxe sitzt. Deswegen planen wir für eine Wanderung von vorneherein schon mehr Zeit ein, damit wir ihr diese auch zum Entdecken geben können.

Mehr Tipps zur Wandermotivation findest Du hier: Kinder zum Wandern motivieren: 25 Tipps für mehr Spaß am Berg.

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5. Kann man mit Kleinkind ein einem Lager übernachten?

Das mit den Zimmern ist auf jeder Hütte anders. Mit einem zweijährigen Kind könnte ich mir nicht vorstellen, ein Zimmer bzw. Lager mit Fremden zu teilen. Die meisten Hütten haben neben den großen Lagern auch sog. Zimmerlager. Das sind in der Regel 4- oder 6-Bett-Zimmer. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, dass ihr zum Beispiel zu dritt in einem 4-Bett-Zimmer ohne andere Wanderer untergebracht sein könnt, dann kläre das vor der Reservierung telefonisch mit dem Hüttenwirt bzw. der Hüttenwirtin.

Wie sagt man so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel. Wir haben mit meiner zweiten Tochter dann doch mehrfach in einem Lager geschlafen, als sie noch ein Kleinkind war. Das Lager haben wir uns meist mit Freunden geteilt, aber auch schon mit Fremden, da wir spontan wegen des Wetters umplanen mussten. Da war aber sehr wenig los und es hat zum Glück super geklappt. Lesetipp auf meinem Blog: Hüttenübernachtung mit Kleinkind: 6 Tipps für einen entspannten Aufenthalt.

Mein Tipp für die Hütte für Kleinkinder. Ein Schlafsack mit Füßen:

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Mit Kleinkind auf einer Berghütte übernachten Infos und Tipps

6. Wie habt ihr das mit dem Mittagessen unterwegs gemacht?

Auf den meisten Hütten kannst Du eine Brotzeit für unterwegs kaufen. Alternativ kannst Du Touren auch so planen, dass ihr für das Mittagessen (versucht) an einer Hütte zu sein. Wir haben immer ausreichend Snacks in Form von Müsliriegeln oder anderen Keksen dabei. Beim Wandern mit Kleinkind sind auch Qutschies sehr praktisch.

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7. Wie lange kann ein Kleinkind im Tragerucksack sitzen?

Mein Kind kann ziemlich lange in der Kraxe sitzen. Was heißt jetzt lange? Wir waren bei unserer viertägigen Wanderung zwischen sechs und neun Stunden täglich unterwegs. Natürlich mit langen Pausen und Zeit, in der die Kinder selbst laufen konnten. Das finde ich wahnsinnig wichtig, denn dürfen sie nie selbst wandern, dann verlieren sie ganz schnell die Lust an euren Bergabenteuern.

8. Wanderung mit Kleinkind: Welche Touren kannst Du gehen?

Das Praktische beim Wandern mit Kleinkind: Du bist bei der Wahl der Touren noch nicht wirklich eingeschränkt, denn schwere Abschnitte kann das Kind einfach in der Kraxe sitzend genießen. Du kannst Dich und Dein Können am besten einschätzen. Welche Wanderung Du Dir selbst mit Kraxe zutraust, ist alles eine Frage Deines eigenen Könnens. Grundsätzlich geht vor allem mit dem Tragerucksack so ziemlich jeder Wanderweg, wenn Du entsprechend trittsicher bist.

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9. Mit Kleinkind auf einer Berghütte übernachten: Lesetipps und Hütteninspo


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Hi, ich bin Steffi. Autorin. Bloggerin. Frischluftsüchtige. Bewegungsjunkie. Bergliebhaberin. Aussichten-Genießerin und Zweifach-Mama.

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Meine veröffentlichten Bücher: Green Family Guide und Mikroabenteuer mit Kindern.


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