Wie du während deiner Neuseeland Reise Kosten sparen kannst – 7 Tipps

Wie du während deiner Neuseeland Reise Kosten sparen kannst – 7 Tipps

Kosten sparen NeuseelandNeuseeland ist ein teures Reiseziel. Die Kosten für eine Reise ans „andere Ende der Welt“ können schnell in die Höhe steigen.

Nicht nur der Flug nach Neuseeland ist teuer. Vor Ort kommen noch die Miete für einen Campervan, Benzinkosten, Ausgaben für Essen und für zahlreiche Touren hinzu.

Bevor du deinen Traum von Neuseeland jetzt an den Nagel hängst: Es gibt immer Möglichkeiten Kosten zu sparen. Auch während deiner Reise.

Du willst wissen, wie viel ich in 3 Monaten Neuseeland tatsächlich ausgegeben habe? Meine Reisekosten habe ich hier für dich zusammengestellt.

Die folgenden 7 Tipps helfen dir, unterwegs Geld zu sparen. Und zwar: Ohne etwas zu verpassen.

Transport

Die günstigste Möglichkeit durch Neuseeland zu reisen ist das Trampen. Es ist völlig umsonst und du lernst interessante Menschen kennen – vorausgesetzt, jemand nimmt dich mit. Viele Neuseelandreisende sparen sich mit Trampen die Kosten für den Transport.

Trampen ist nicht dein Ding? Dein Budget ist klein? In diesem Fall reist du am besten mit dem Bus. Eine günstige Alternative und eine gute Möglichkeit andere Reisende kennen zu lernen. Beliebte Busunternehmen sind z.B. Kiwi Experience, Stray Travel oder naked bus.

Du willst absolute Freiheit und Flexibilität während deiner Reise durch Neuseeland? Dann brachst du ein Auto/einen Camper, in dem du schlafen und kochen kannst. Oder du hast dein Zelt und einen Reisekocher im Kofferraum mit dabei.

Kosten sparen beim Fahrzeug:

  • Du reist 10 Wochen oder länger durch Neuseeland? Dann kaufe dir ein eigenes Auto/einen eigenen Camper. Am Ende deiner Reise verkaufst du das Fahrzeug wieder. Die Kosten sind definitiv geringer als einen Camper über diesen langen Zeitraum zu mieten.
  • Du reist 6 Wochen oder weniger durch Neuseeland? Dann miete dir ein Fahrzeug. Du solltest vorher die Kosten der Vermieter ganz genau vergleichen.
  • Generell gilt: Je größer das Fahrzeug, desto teurer.
  • Frage dich, wie viel Platz und Komfort du wirklich benötigst: Brauchst du einen Camper, der eine komplette Wohnung ersetzt – inkl. Badezimmer, Wohnzimmer, Sitzecke, Küche, Flachbildschirmfernseher? Oder kannst du auch im Kofferraum eines Kombis schlafen bzw. ein Zelt neben deinem Auto aufzuschlagen?
Rechts: Unser "kleiner" Campervan - Völlig ausreichend

Rechts: Unser „kleiner“ Campervan – Völlig ausreichend

Eine kleine gedankliche Stütze:

Neuseeland ist dazu da, um die Natur zu erleben! Meine schönsten Augenblicke: Morgens im Campingstuhl sitzen, eine Tasse Kaffee in der Hand, die frische Luft einatmen und die Aussicht genießen. Die Reisenden mit großem Campervan hab ich da so gut wie nie gesehen.

Frühstück mit Aussicht

Frühstück mit Aussicht

Auf ein wenig Bequemlichkeit verzichten – auch im Urlaub – spart Kosten und bringt in Neuseeland garantiert die schöneren Erlebnisse.

Mein Tipp: Professionelle Campervan-Beratung für Neuseeland bekommst Du bei der CamperOase. Buchst Du über diesen Link, erhältst Du einen Preisnachlass!*


Unterkünfte

Ganz umsonst übernachtest du in Neuseeland, wenn du dich für Couchsurfing entscheidest. Eine günstige Variante ist die Übernachtung in Mehrbettzimmern in Hostels.

Du bist mit deinem eigenen Fahrzeug mit Schlafmöglichkeit bzw. Zelt unterwegs? Dann wirst du auf Campingplätzen übernachten.

Es gibt drei Kategorien von Campingplätzen in Neuseeland:

  • „Freedom Camping“ – Kosten: 0 NZD
  • „DOC“ (Departmend of Conservation) – Kosten: Zwischen 6 bis 10 NZD pro Person
  • „Holiday Parks“ – Kosten: Zwischen 15 bis 30 NZD pro Person.

Klar, wo du die meisten Kosten sparen kannst, oder?

Wo genau liegt der Unterschied zwischen den verschiedenen Kategorien der Campingplätze?

  • „Freedom Camping“: Willst du umsonst campen, musst du vorher klären, ob dies an dem gewählten Platz mit deinem Fahrzeug erlaubt ist. Häufig sind nur sog. Self-Contained Vehicels zugelassen. Das sind Fahrzeuge mit eigener Toilette und Abwassertank. Dies ist aber nicht immer der Fall.
    Was kannst du auf den Freedom Campingplätzen erwarten? Eine Toilette. Mehr nicht: Keine Duschen, keinen Strom, meistens kein fließendes Wasser, keine Mülleimer. Ist nichts für dich, denkst du jetzt? Probiere es aus. Nicht nur, um Kosten sparen. Sondern auch, weil du so an den schönsten Orten Neuseelands einschlafen und aufwachen kannst. Du kannst erfahren, wie wenig man braucht, um glücklich zu sein. Für mich ein Gefühl von absoluter Freiheit.
    Wie war das eigentlich nochmal mit Freedom Camping in Neuseeland? Alles, was Du darüber wissen musst, habe ich hier für Dich zusammengefasst.

    Freedom Camping am Lake Pearson

    Freedom Camping am Lake Pearson

  • „DOC“: Die DOC Campingplätze haben alle eins gemeinsam: Sie sind wunderschön gelegen. Im Gegensatz zu den Spots, die völlig umsonst sind, verwaltet das DOC seine Campingplätze und achtet darauf, dass diese „in Schuss“ bleiben.
    Kosten: Zwischen 6 und 10 Dollar pro Person – eine günstige Möglichkeit zu übernachten. Die DOC Campingplätze haben häufig nur eine Toilette. Teilweise gibt es auch Campingplätze mit fließendem Wasser (Achtung: Nicht immer Trinkwasser) und kalten Duschen. Eine Übersicht über die Campingplätze des DOC findest du auf der Website des DOC oder als PDF zum Download. Achte darauf, welche Fahrzeuge auf den Campingplätzen campen dürfen (only Self-Containd).

    DOC Campingplatz auf dem Weg zum Milford Sound

    DOC Campingplatz auf dem Weg zum Milford Sound

  • „Holiday Parks“, sprich bezahlte Campingplätze. Ausstattung: Strom, warme Duschen, fließendes Wasser (Trinkwasserqualität), Küche, Waschmaschinen. Im Grunde ein Hostel, nur ohne Zimmer – du schläfst ja in deinem Fahrzeug oder Zelt.
    Die Kosten liegen zwischen 15 und 30 Dollar pro Person. Um Kosten zu sparen, achte darauf, dass du nicht mehr als 18 Dollar pro Person zahlst und dass die (heißen) Duschen umsonst sind. Oft müssen diese separat bezahlt werden (2 Dollar pro Person).

Wie findest du die besten Campingplätze? Mein Tipp: Lade dir die App WikiCamps  (funktioniert auch offline) auf dein Telefon. Hier findest du alle Campingplätze Neuseelands in einer Karte, inkl. Infos zu den Einrichtungen, den Kosten und aktuelle Bewertungen der Gäste.


Meine persönlichen Top 10 Neuseeland Campingplätze verrate ich Dir hier.

Meine Top 10 Campingplätze in Neuseeland


Benzin

Du reist mit dem eigenen Fahrzeug durch Neuseeland? Dann werden die Ausgaben für Benzin ein großer Kostenpunkt sein. Der Liter Benzin kostet ca. 1,90 Dollar (Stand März 2015).

Möglichkeiten Benzinkosten zu sparen:

  • Reise langsamer. Wenn du in drei Wochen die Highlights der Nordinsel und die Highlights der Südinsel abfahren willst, dann musst du jeden zweiten Tag – oder sogar jeden Tag – tanken. Das wird teuer! Reise langsamer. Konzentriere dich auf eine Insel oder auf ausgewählte Highlights. Davon hast du in jeder Hinsicht mehr: Du stresst dich nicht, sitzt nicht stundenlang im Auto und sparst Benzinkosten.
  • Achte bei der Auswahl des Fahrzeuges auf den Verbrauch. Generell gilt: Je größer und sperriger das Fahrzeug, desto höher der Benzinverbrauch. Klar, oder? Wenn du dich für ein kleineres Modell entscheidest, dann sparst du neben Mietkosten ebenfalls Benzinkosten.
  • Gehe erst einkaufen, dann tanken. Warum? Du erhältst mit deinem Einkaufszettel einen Rabatt auf den Liter Benzin (i.d.R. 4 cent pro Liter). Dafür musst du noch am selben Tag an der nächstgelegenen Tankstelle für mind. 40 Dollar tanken. Die Ersparnis ist nicht groß, summiert sich aber auf die Dauer. 6 cent Rabatt pro Liter bekommst du übrigens, wenn du eine Autoversicherung bei AA Insurance abschließt. Interessant für dich, falls du dir ein eigenes Auto kaufst.

An alles gedacht? Eine ausführliche Neuseeland Packliste zum Abhaken habe ich hier für dich zusammengestellt.

Neuseeland Packliste Banner


Selber kochen

Der Tipp ist ein Klassiker. Essen gehen ist immer teurer als selber zu kochen. Ganz ehrlich? Selber kochen, an der frischen Luft essen und eine tolle Aussicht inklusive: Welches Restaurant kann da mithalten?

Selber kochen: Spart kosten und schmeckt besser

Selber kochen: Spart kosten und schmeckt besser

Lebensmittel kaufen

Lebensmittel in Neuseeland sind vergleichsweise teuer. Discounter gibt es keine. Lebensmittel einkaufen kann schnell teuer werden.

Kosten sparen beim Einkaufen

  • Nimm dir für deine Einkäufe – vor allem für die ersten – entsprechend Zeit. Vergleiche in Ruhe die Preise der Produkte.
  • Kaufe Artikel, die im Angebot sind. Damit kannst du sicherlich die meisten Kosten sparen. Angebote sind als solche direkt am Regal ausgezeichnet.
  • Genau wie bei uns gibt es Produkte, die günstiger sind als die vergleichbaren Markenartikel. Die günstigsten Produkte sind die von „Pams“ oder „Budget“.
  • Lege dir eine Discount-Karte der neuseeländischen Supermärkte (Countdown und New World) zu. Diese bekommst du als Papierversion an der Kasse. Zeige die Karte bei jedem Einkauf vor. Dabei sparst du ein oder zwei NZD bei deinem Einkauf. Das ist nicht viel und lohnt sich besonders, wenn du länger in Neuseeland reist.
  • Eine Übersicht über die Preise verschiedener Lebensmittel in Neuseeland findest du hier: Wie viel kosten drei Monate in Neuseeland?

Du willst weltweit (auch in Neuseeland) kostenlos Geld abheben? Meine Empfehlung: Die kostenlose Kreditkarte der DKB. Detaillierte Informationen bekommst du hier.


Erlebnisse

In Neuseeland kannst du was erleben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir reisen nicht „ans Ende der Welt“, um drei Wochen am Strand zu liegen. Nein, wir wollen was erleben: Wunderschöne Natur kombiniert mit Nervenkitzel. Das bekommst du in Neuseeland – überall.

Bungee Jumping, Canyoning, Skydiving, Kajak fahren, Surfen, Black Water Rafting, Jetboating, Zoorbing, mit Delfinen schwimmen, Whalewatching, Sharkdiving, Bootstouren auf dem Milford Sound, Skywalks, Weintouren, Kiwi & Pinguine schauen, Helikopter-Rundflüge mit Gletscherwanderungen, Scenic Flights, einmal die Filmkulisse von Hobbington besuchen – um nur ein paar zu nennen. Es gibt so gut wie keinen Ort in Neuseeland, der nicht seine einmaligen Erlebnisse vermarktet.

Für Erlebnisse kannst du in Neuseeland ein kleines Vermögen ausgeben. Hier kannst du aber auch die größten Kosten sparen. Wie?

Überlege dir, was dir wichtig ist. Ja, du willst was erleben und ja, du bist wahrscheinlich nur einmal in deinen Leben in Neuseeland. Trotzdem: Überlege dir ganz genau, was du wirklich erleben willst – unabhängig von der gigantischen Werbemaschinerie des Tourismus. Die Kostenersparnis wird gewaltig sein.

Eine Übersicht über lohnende Touren inkl. Preisangaben liefert jeder gute und aktuelle Neuseeland Reiseführer.

Whale- and Dolphinwatching in Kaikoura (ein teurer Spaß)

Whale- and Dolphinwatching in Kaikoura (ein teurer Spaß)

Willst du wirklich einen Bungee-Jump machen? Musst du wirklich mit Delfinen schwimmen? Wolltest du schon immer einmal eine Gletscherwanderung machen? Lohnt es sich für dich für 75 NZD durch die Filmkulisse von Hobbington geschleust zu werden? Willst du das wirklich oder „macht man das in Neuseeland halt so“?

Die einzigartige Natur kannst du in Neuseeland übrigens völlig kostenlos erleben. Mein Tipp: Gehe mehr wandern.

Wandern

Was macht Neuseeland so einzigartig? Richtig: Die Schönheit der Natur. In Neuseeland so abwechslungsreich, wie sonst nirgendwo auf der Welt. Die Natur kannst du in Neuseeland kostenlos erleben. Alles was du brauchst? Deine Turnschuhe oder Wanderschuhe – und los geht’s.

Wandern in Neuseeland: Kostenlos und wunderschön!

Wandern in Neuseeland: Kostenlos und wunderschön!

Es gibt unzählige Wanderungen, Spaziergänge & Aussichtspunkte. Für jeden ist etwas dabei.
Die Wanderungen und Spaziergänge werden vom DOC (Department of Conversation) verwaltet. Die Wege sind gut markiert und präpariert. Infotafeln mit Gehzeiten sind vorhanden. Detaillierte Infos zu Wanderwegen und Walks in Neuseeland findest du auf der Website des DOC.

Du sparst beim Wandern übrigens nicht nur Kosten, sondern kannst die Natur oftmals ganz für dich alleine haben. Nicht viele Reisende verirren sich abseits der vermarkteten, teuren Routen (z.B. Great Walks) auf die zahlreichen alternativen Wanderwege.


Steffi eBook Wandern in NZ freigestellt 400x400

Du willst in Neuseeland viel wandern? Dann empfehle ich Dir mein eBook: Wandern in Neuseeland – Ein Trekking-Guide für Aktiv-Reisende. Ich selbst war in Neuseeland insgesamt 40 Tage wandern. Anschließend habe ich all mein Wissen zu dem Thema in einem 50seitigen eBook zusammengefasst. Hier geht es zum eBook.


Internet

Internet und Neuseeland – das passt nicht unbedingt zusammen. WLAN ist – wenn überhaupt vorhanden – auf den meisten Campingplätzen nicht inklusive. Mit 5 NZD für 24h musst du mindestens rechnen.

Wenn du jetzt mit der Nase rümpfst und denkst: „Ist doch Urlaub, ich muss ja nicht ständig erreichbar sein“, bin ich mir sicher: Öfters als du jetzt denkst wirst du die fünf Dollar für WLAN auf den Tisch legen. Das summiert sich schnell.

WLAN umsonst gibt es in Neuseeland in den Bibliotheken.

Mein Tipp: Kaufe dir eine Prepaid SIM-Karte von Spark. Für 19 NZD hast du für 30 Tage 500 MB Daten frei. Und du hast eine neuseeländische Nummer.

500 MB sind nicht viel. Allerdings hat Spark sog. Spark Stations. Telefonzellen, die mit WLAN-Antennen ausgestattet wurden. Zwei Geräte (davon muss nur eines die SIM-Karte haben) können hier jeden Tag zusammen 1 GB Daten verbrauchen. Das ist doch was, oder? Eine App zeigt dir, wo es in Neuseeland Spark Stations gibt.

Spark Station in Wellington

Spark Station in Wellington

Skypen, den neusten Tatort aus der Mediathek runterladen (ja, ich bin FAN), etwas recherchieren oder bei Facebook bzw. Instagram ein Foto hochladen. Alles kein Problem. Zur Spark Station fahren, im Internet surfen und anschließend offline die Reise genießen.

Diese Tipps helfen dir, während deiner Reise durch Neuseeland Kosten zu sparen.

Warst du schon einmal in Neuseeland und hast weitere Tipps für uns? Dann schreibe einen Kommentar, um die Liste zu erweitern.

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Author

Hi, ich bin die Steffi: Reisende, Frischluftsüchtige, Bewegungsjunkie, Bergliebhaberin, Aussichten-Genießerin, Mama des Weltreisebabys und Autorin des Blogs a daily travel mate. Der Reise- und Wanderblog für große und kleine Aktiv-Reisende.

12 comments

  • Danke für die Tipps, Steffi!

    Musste leider eine Nacht im Auto übernachten, da alle Unterkünfte wegen einem Festival ausgebucht waren. Wurde leider erwischt und durfte wegen Wildcamping knapp 200 NZD Strafe zahlen ;-)

    Viele Grüße
    Mathias – underwaygs.com

    Reply
    • Hallo Mathias,
      oh nein, wie ärgerlich. Ja, Freedom Camping unbedingt nur, wo es auch erlaubt ist. Und dann vorher unbedingt klären, welche Autos dort stehen dürfen.
      Liebe Grüße
      Steffi

      Reply
  • Pingback: Wandern Neuseeland: Die 3 schönsten Wanderungen

  • Vielen Dank für den sehr informativen Artikel! Ich hatte von Neuseeland schon häufig gehört, dass es mit WLAN/ Internet eher schwierig – und wenn dann teuer – ist. In Australien werden wir auch die Prepaid-Karte von Aldi zurückgreifen, in Neuseeland schauen wir uns dann Deine Empfehlung an. Ich suche gleich mal, ob es auch noch andere „Pakete“ gibt.

    Viele Grüße,
    David

    Reply
    • Hallo David,

      das mit den Internet ist wirklich nicht so einfach. Kostenloses WLAN gibt es in Neuseeland in den Bibliotheken. Oder eben davor. Das habe ich selbst aber nur einmal genutzt. Auf einem Campingplatz, der direkt neben der Bibliothek lag. Sehr praktisch.

      Manche Campingplätze bieten WLAN an, in den seltensten Fällen gratis. Mit 5 NZD kannst Du rechnen.

      Wir hatten eine Karte von Vodafone, die wir nur genutzt haben, wenn nötig. Also nicht für FB, Blog & Co. sondern für Mails oder Buchungen (Fähre Steward Island, Hütten Great Walks…). Ansonsten hatten wir gesammelt, was wir im Netz nachschauen oder erledigen wollen, und dies an der nächsten Spark-Station „abgearbeitet“. Sehr interessant, wie sich das Surf-Verhalten ändert, wenn der Internetzugang auf eine bestimme Zeit am Tag begrenzt ist. Und sehr erfrischend, einfach auch mal offline zu sein.

      Liebe Grüße
      Steffi

      Reply
      • Das glaube ich! Ich habe es bisher auch immer so gehalten – und werde das auch in Australien und Neuseeland so machen. Es geht um die Lebenszeit, nicht um den Blog. Im Zweifel sind die Abstände der Beiträge dann eben größer und der FB Kanal etwas leerer. Das nehme ich sehr gern in Kauf. Und die Leser werden es gegebenenfalls verzeihen.

        Derzeit lebe ich ohne Smartphone. Fast zwei Monate sind es jetzt und ich kann erstaunlicherweise sehr gut damit umgehen. Auch das kann ich nur empfehlen ;)

        Viele Grüße und nochmal danke für die Tipps,
        David

        Reply
        • Hey David,
          wow. Ohne Smartphone. Klar, warum nicht. Ich habe jetzt zummindest bzw. seit Neuseeland Apps wie Facebook und Twitter runtergeschmissen. Vermisse auch nichts.
          Liebe Grüße
          Steffi

        • Das war auch bei mir der erste Schritt ;) Zugegeben, kam der kein Smartphone zu haben, nicht von mir, sondern bedingt durch einen Jobwechsel. Da ich kein privates Handy besitze und es gerade mit der Freigabe/ Bestellung des Telefons dauert, bin ich in dieses soziale Experiment gerutscht. Und ich stelle fest: Es tut nicht weh :)

          Liebe Grüße, David

  • Hi Steffi,
    tolle und umfassende Infos, vielen Dank dafür. Wir campern im Dez./Jan. mit unserem (erwachsenen) Sohn für leider nur 25 Tage über die Inseln und sind schon extrem gespannt. Da sind deine Hinweise schon sehr hilfreich.
    Ein Tipp: dein Link zur App WikiCamps landet auf der App für Australien (5,49€), es gibt die auch für NZL (2,29€), wo wahrscheinlich auch alle deine Leser hinwollen.
    Grüße aus Bayern.
    Wolfgang

    Reply

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