Elternzeitreise: Mit dem Tuk Tuk durch Sri Lanka

Elternzeitreise: Mit dem Tuk Tuk durch Sri Lanka

Zuletzt aktualisiert am 3. Dezember 2021

Die Elternzeit ist für viele der ideale Zeitpunkt, um eine längere Reise als Familie zu unternehmen. Auch wir haben unsere gemeinsame Elternzeit 2018/2019 genutzt, um zu reisen. Insgesamt waren wir fast fünf Monate unterwegs und sind unter anderem vier Wochen mit dem Tuk Tuk durch Sri Lanka gereist. Ein Beitrag von Co-Autorin Simone.

Wie kamen wir überhaupt auf die Idee inklusive Kleinkind mit dem Tuk Tuk durch Sri Lanka zu reisen?
Da wir ein paar Jahre vorher schon einmal Urlaub zu zweit dort gemacht hatten, war die Insel uns nicht fremd und wir hatten Lust, etwas ganz Besonderes auszuprobieren. Wir wollten dort möglichst unabhängig und flexibel sein. Von unserem ersten Besuch auf Sri Lanka wussten wir, dass ein Tuk Tuk einfach die ideale Fortbewegungsmöglichkeit ist. Wie wäre es also selbst eines zu fahren?

Auf die Idee folgten viele weitere Fragen: Ist das überhaupt möglich? Wo verstauen wir unser Gepäck? Ist es sicher genug für alle – insbesondere für unsere damals 1,5 Jahre alte Tochter? Was ist eine geeignete Route für 3-4 Wochen?

In der Hoffnung, dass eine solche Reise pandemiebedingt bald wieder möglich sein wird, möchte ich unsere Antworten und Erfahrungen in diesem Blogbeitrag sammeln und so vielleicht die eine oder den anderen für eine Tuk Tuk Reise durch Sri Lanka mit Kind zu begeistern. Denn so viel sei vorab verraten: Es war richtig gut!

Sicherheit

Zu unserer Überraschung haben wir schon nach kurzer Recherche einen Anbieter gefunden, der Tuk Tuks in Sri Lanka an Touristen vermietet und – Jackpot – sogar Kindersitze zur Mitbuchung anbietet. Damit hatte sich unsere größte Sorge, ob unsere Tochter in einem Tuk Tuk überhaupt sicher mitreisen kann, schon erledigt.

Wie schwer ist es ein Tuk Tuk zu fahren und wie leicht findet man sich im Verkehr Sri Lankas als Tourist zurecht?
Die wenigsten Europäer haben schon einmal selbst ein Tuk Tuk gesteuert und so ist es nur natürlich, dass man diesbezüglich erst einmal unsicher ist. Am ehesten lässt sich das Tuk Tuk als Mischung aus Motorrad und Auto beschreiben. Gas geben per Hand, Schalten per Hand und Bremsen mit dem Fuß. Also von allem ein bisschen.

Bevor man allein auf den Straßenverkehr losgelassen wurde, bekam man bei unserem Anbieter eine Fahrstunde, bei der man sich in Ruhe mit dem Tuk Tuk vertraut machen konnte. Auf dieses Angebot solltet ihr bei eurer Buchung auf jeden Fall achten oder ggf. nachfragen.

Und dann ging‘s los.

Wer schon mal in Asien unterwegs war, weiß dass der Straßenverkehr dort häufig sehr chaotisch ist und für Europäer, die ein sehr geordnetes Verkehrssystem gewohnt sind, eine Herausforderung darstellt. Außerdem herrscht in Sri Lanka Linksverkehr, woran man sich auch erstmal gewöhnen muss.

Wir haben unser Tuk Tuk etwas südlich von Colombo abgeholt und wurden, weil wir zuerst nach Norden reisen wollten, gleich ins kalte Wasser geworfen. Das bedeutete nämlich als erstes einmal komplett durch Colombo und danach durch die nächstgrößere Stadt Negombo fahren zu müssen, wo auf den Straßen (ganz besonders morgens und abends) immer sehr viel los ist. Außerhalb der großen Städte ist es dafür aber meist entspannt. Dann gibt es nur eine Spur, selten Kreuzungen und oft nur wenig Verkehr. Auf diesen Strecken kann man die Fahrt und die Natur ringsum dann so richtig genießen.

Ich muss ehrlich sagen, ich hätte mir nicht zugetraut mit dem TukTuk zu fahren, geschweige denn im wuseligen Großstadtverkehr Colombos einen kühlen Kopf zu bewahren. Ich hatte schon auf dem Rücksitz den ein oder anderen Schweißausbruch – nicht nur wegen der Temperatur 😊.
Mein Mann, der zum Glück weniger schnell aus der Ruhe zu bringen ist, hat sich aber sehr schnell an die Gegebenheiten angepasst und uns sicher einmal rund um die Insel gefahren. Sein Tipp: Vertraue nicht darauf, dass jemand sich an Verkehrsregeln hält. Vertraue lieber darauf, dass jeder auf den Anderen Rücksicht nimmt (Busse sind hier vielleicht die Ausnahme).

Man sollte im trubeligen Großstadtverkehr versuchen den Überblick über die umgebenden Fahrzeuge zu behalten und deren Verhalten vorauszusehen. Im Stau kommt man außerdem nur voran, wenn man die „Ellenbogentechnik“ verwendet. Jede kleine Lücke, die sich öffnet, muss sofort genutzt werden, sonst quetscht sich ein anderes Fahrzeug rein. 

Wer ein Tuk Tuk leihen möchte sollte also im Idealfall leicht mit neuen Fahrzeugen zurechtkommen, nicht so schnell in Stress geraten, auch im wuseligen Verkehr den Überblick behalten und eine Portion Abenteuerlust mitbringen.

Sicherheit empfindet jeder individuell und natürlich ist ein Tuk Tuk in diesem Punkt keineswegs mit einem Auto vergleichbar. Sicherheitsgurte gibt es z.B. nicht und so konnte nur unsere Tochter in ihrem extra befestigten Sitz angeschnallt werden. Da man im Tuk Tuk mit geringem Tempo unterwegs ist und ich meinem Mann als Fahrer vertraue, habe ich mich auf dieser Reise immer sicher gefühlt.

Hinweis zur Fahrerlaubnis in Sri Lanka
Eine Besonderheit, um die ihr euch außerdem kümmern solltet:
In Sri Lanka braucht man offiziell, nicht nur einen internationalen Führerschein, sondern auch eine zusätzliche Lizenz, die einem beim lokalen Automobilclub gegen Vorlage des internationalen Führerscheins und eines Passbilds ausgestellt wird. Verkehrskontrollen sind nicht so selten und ggf. kann es teuer werden, wenn man diese Lizenz nicht eingeholt hat.

Reisekomfort

Mit dem Tuk Tuk kommt man nur langsam voran. Man darf maximal 30 km/h fahren und kann nur kurze Distanzen an einem Tag zurücklegen. Das macht sich in der Regel nur auf längeren Überlandstrecken bemerkbar, wo auch höhere Geschwindigkeiten möglich wären. Wir haben das langsame Tempo oft genossen, weil man von der Umgebung viel mehr mitbekommt und im Vorbeifahren viel bestaunen kann.

Da das Tuk Tuk an den Seiten offen ist, wird es im Innenraum nicht zu heiß und besonders unsere Tochter hat es sehr geliebt, sich während der Fahrt den Wind um die Nase wehen zu lassen. Sie ist generell eine gute Beifahrerin und hat auch im Tuk Tuk viel und gerne während der Fahrt geschlafen. Die zugegebenermaßen zunächst gewöhnungsbedürftige Lautstärke, hat sie dabei überhaupt nicht gestört.

Hinter dem Fahrer ist im Tuk Tuk eine Große Sitzbank, auf der 2-3 Personen Platz finden. Hier hatten wir einen Kindersitz befestigt. Daneben hatte ich noch ausreichend Platz. Für große Personen oder Menschen mit sehr langen Beinen, könnte es auf der Rückbank aber auf Dauer unbequem werden.

Was macht man bei Regen?
Wir hatten das Glück, dass es nur sehr selten geregnet hat, als wir unterwegs waren. Um sich während der Fahrt vor Regen zu schützen gibt es Plastikvorhänge, die man von Innen vor die offenen Seiten des TukTuks spannen kann. Diese sind meist nicht 100% dicht, aber sie sorgen zumindest dafür, dass man auch bei Regen weiterfahren kann und auch hinten im TukTuk nicht komplett nass wird.

Gepäck

Wir sind mit zwei Trekkingrucksäcken (50l und 80l) und zwei kleinen Handgepäckstücken (eine Tasche und ein kleiner Rucksack) gereist. Hinter der Rückbank ist meistens Platz für Gepäck, wo wir unsere beiden großen Rucksäcke verstaut haben. Die kleine Handgepäckstasche und der zusätzliche Rucksack, in denen bei uns alles verstaut war, das über den Tag gebraucht wurde (Wechselkleidung, Wickelsachen, Essen & Getränke, Wertsachen…) haben im Fußraum vor dem Kindersitz Platz gefunden.

Wer mehr, oder sperrigeres Gepäck, dabeihat, kann auch ein Tuk Tuk mit „Dachgepäckträger“ mieten.  Dort finden dann sogar Surfbretter und Co. Platz.


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Sri Lanka Reiseführer


Unsere Route

Wir sind von Colombo aus Richtung Norden bis nach Kalpitiya gefahren, wo wir ein paar Tage in einem Hotel mit kleinen Bungalows übernachteten und mein Mann seine ersten Kitesurfing Stunden nahm. Da wir mit dem eigenen Tuk Tuk selbst mobil waren, konnten wir eine Unterkunft mit gutem Preis-Leistungsverhältnis in der Nähe der Lagune buchen und trotzdem die Restaurants der umliegenden Orte nutzen. In Kalpitiya ging die Routenführung mit Google Maps durch kleine Gassen mit freundlichen Menschen und zwischen Palmen über sandige Pisten. Mit einem guten Auge für Schlaglöcher, war die Route mit dem Tuk Tuk aber gut zu bewältigen.

Von dort ging es weiter zum Willpatu Nationalpark. Safaris finden immer zum Sonnenauf- bzw. Untergang statt, weil dann die meisten Tiere unterwegs sind. Da diese Zeiten mit kleinem Kind aber nicht unbedingt ideal sind und eher mit der Essens- oder Schlafenszeit kollidieren, wählten wir ein Hotel in der Nähe des Parkeingangs. So konnten wir uns zumindest die Anfahrtszeit zum Park sparen. Die Auswahl an bezahlbaren Unterkünften und Restaurants ist hier jedoch eher gering. So steuerten wir zuerst eine Unterkunft an, die trotz eines hohen Rabattes vor Ort, immer noch nicht in unserem Übernachtungslimit war. Nach einem enttäuschenden Restaurant am Abend, hielten wir auf gut Glück an einer Hütte am Straßenrand, wo einige Einheimische aßen. Einer der Gäste sprach zum Glück Englisch und so bekamen wir neben interessanten Gesprächen auch ein paar leckere Egg-Hoppers ohne „Touristenaufschlag“.

Der nächste Stop war Anuradhapura, die Hauptstadt der Nord-Zentralprovinz. Anuradhapura war Zentrum verschiedener singhalesischer Königsdynastien. Dort gibt es neben diversen Tempeln und Stupas auch einem großen Baum, der der Legende nach aus einem Zweig des Baumes unter dem Buddha seine Erleuchtung erlangte erwuchs.

Hinweis zu Tempelanlagen
In Tempelanlagen müssen eure Beine bedeckt sein und Schuhe müssen ausgezogen werden. Falls ihr kurze Hosen oder Röcke und Sandalen tragen möchtet, solltet ihr darum einen Sarong (Tuch zum Umbinden) und am besten auch ein Paar Socken mitnehmen. Die Schuhregel gilt hier nämlich auch für die Außenbereiche der Anlagen, wo sich der Boden durch die Sonne oft so aufheizt, dass man sich barfuß die Füße verbrennt.

Anschließend fuhren wir weiter nach Dambulla, das für seine Höhlentempel bekannt ist. Von dort aus ist es nicht weit zum berühmten Sigiriya Felsen. Wir entschieden uns statt des überlaufenen UNESCO Weltkulturerbes den weniger bekannten und etwas kleineren Nachbarfelsen Pidurangala zu besteigen, von dem aus man auch einen herrlichen Blick rüber zum Sigiriya hat.  Der Aufstieg war schweißtreibend und am Ende auch mit etwas abenteuerlichem Klettern verbunden. Ihr braucht also festes Schuhwerk und kleine Kinder sollten das letzte Stück am besten in einer festsitzenden Trage nach oben befördert werden. Zu Beginn des Weges muss außerdem eine Tempelanlage passiert werden. Denkt also auch hier an angemessene Kleidung.

Nach der Zeit im Landesinneren stand uns der Sinn nach ein paar entspannten Tagen am Strand und so reisten wir weiter an die Nord-Ostküste, wo wir ein paar Tage in einem schönen Ressort bei Nilaveli verbrachten. Da wir nicht in der Hauptsaison unterwegs waren, buchten wir die Unterkünfte meist spontan kurz vor Anreise oder sogar erst vor Ort, nach Besichtigung. So blieben wir flexibel und konnten das ein oder andere Mal ein echtes Schnäppchen raushandeln.

Vorbei an unzähligen Fischerdörfern ging es Richtung Süden weiter entlang der Ostküste. Nach einem Zwischenstopp bei Batticaloa fuhren wir dann wieder ins Landesinnere nach Maha Oya. Dort erwartete uns eines der Highlights unserer Reise. Der Ort liegt nämlich nahe des Nationalparks Maduru Oya, durch den eine öffentliche Straße führt. Diese Straße sind wir entsprechend des Tipps unseres Gastgebers kurz vor Sonnenuntergang entlanggefahren und haben tatsächlich mehrere Elefantenherden entdeckt – einfach so, aus unserem Tuk Tuk!!!

Natürlich gehört auch ein Besuch im Hochland zu einer richtigen Sri Lanka Rundreise. Von unserem ersten Besuch auf der Insel war uns der kleine Ort Ella sehr positiv in Erinnerung geblieben. Ich finde Ella ist immer noch einen Besuch wert, aber wir waren schon überrascht, wie trubelig es dort zwei Jahre nach unserem ersten Aufenthalt zuging. Ella liegt sehr idyllisch inmitten von Teeplantagen. Man kann direkt vom Ort aus einige Wanderungen wie z.B. zum Little Adams Peak oder zur berühmten Nine Arches Bridge unternehmen und das Restaurant und Yoga Angebot ist super. Außerdem ist es im Hochland oft angenehm kühl.

Da wir vom Hochland gleich weiter bis an den Strand im Süden der Insel wollten, erwartete uns nach Ella unsere längste Fahrt. Wir fuhren insgesamt 160 km bis nach Dickwella Beach und waren dafür etwa 6 Std. unterwegs. Die lange Strecke war anstrengend, aber auch sehr aussichtsreich.

Auch den Süden von Sri Lanka haben wir zwei Jahre zuvor bereits besucht. So waren wir erneut auf dem großen Markt in Tangalle (immer mittwochs), um ein paar Mitbringsel zu besorgen und natürlich mussten wir unbedingt nach Heriketyia Beach. Der Strand war mir als absolut traumhaft in Erinnerung geblieben. Ich hatte noch genau vor Augen, wie ich mich damals mit Babybauch im warmen, klaren Wasser treiben ließ. Leider war unser zweiter Besuch dort eine herbe Enttäuschung. Ringsum wurden viele neue Hotels gebaut und es war extrem voll. Der Nachbarstrand Dickwella Beach, an dem wir für ein paar Tage in einem schönen AirBnB übernachteten, war dafür eine positive Überraschung. Hier gab es viel Platz und nur ein paar Strandbuden.

Unser letzter Stopp, bevor es zurück nach Colombo ging, war Hikaduwa. Hier blieben wir in einem sehr familiären AirBnB, wo wir uns sehr wohl fühlten. Ich habe noch etwas Yoga gemacht und wir haben die menschenleeren Strände etwas außerhalb des Ortes genossen.

Insgesamt waren wir 4 Wochen auf Sri Lanka unterwegs. Die Aufenthalte variierten von einer Nacht bis zu fünf Nächten. Insbesondere an den Strandorten verbrachten wir eher mehr Nächte. Für die Strecken von einem zum anderen Übernachtungsort sollte man mit dem Tuk Tuk reichlich Zeit und immer auch etwas Puffer einplanen. Wir haben versucht nicht zu lange am Stück zu fahren und die Strecken im Idealfall vormittags zurückzulegen, da unsere Kleine dann meist nochmal ein längeres Schläfchen gemacht hat. Natürlich gab es auch Ausnahmen und Tage, die wir fast ausschließlich auf der Straße verbracht haben. Dann haben wir das Tuk Tuk anschließend aber auch mal ein oder zwei Tage stehen gelassen.

Die Route im Schnellüberblick

  • Start: Colombo
  • Kalpitiya
  • Willpatu Nationalpark
  • Anuradhapura
  • Dambulla und Pidurangala
  • Nilaveli
  • Batticaloa
  • Maha Oya und Maduru Oya
  • Ella
  • Dickwella
  • Hikaduwa
  • Colombo

Sozialer Aspekt

Ein Tuk Tuk zu mieten hatte für uns in zweifacher Hinsicht einen sozialen Aspekt.
Zum einen mietet der Anbieter selbst die Tuk Tuks von lokalen Besitzern. So geht ein Teil des Erlöses direkt an Familien in Sri Lanka, statt an eine (ausländische) Firma. Zum anderen fällt man als Touristenfamilie im TukTuk natürlich auf und kommt so auch leicht mit Einheimischen ins Gespräch. Nicht nur Verwunderung, sondern auch Bewunderung und Hilfsbereitschaft sind einem sicher, wenn man mit einem Tuk Tuk reist.

Anbieter Tuk Tuk Verleih

Wir haben unser TukTuk bei TukTukRental gebucht und waren dort sehr zufrieden. Es gibt aktuell noch weitere Anbieter, deren Qualität ich nicht beurteilen kann.

Unsere 3 Highlights auf Sri Lanka

  1. Definitiv das Essen! Wir lieben Rice & Curry, Dhal, Kottu, Stringhoppers mit Kokos Sambal & Co. Für unsere Tochter waren die frischen Kokosnüsse, die man an jedem Strand und oft auch am Straßenrand kaufen kann, das Allerbeste. Sie rief immer laut „Nuss, Nuss!!!!“ wenn sie im Vorbeifahren einen Stand mit King Coconuts entdeckte und freute sich jedes Mal riesig, wenn sie eine große, frische Kokosnuss zum Trinken bekam. Mein Tipp: Bewahrt den Strohhalm einfach bis zur nächsten Kokosnuss auf. Die kommt bestimmt.
  2. Elefanten in freier Wildbahn auf der Straße am Maduru Oya National Park.
  3. Schmetterlingsschwärme am Pidurangala und am Strand in Nilaveli.

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Eines unserer Lieblingsessen auf Sri Lanka ist Kottu (eine Art klein gehackter Pfannkuchen mit Ei und Gemüse gebraten).

5 Nachteile einer Reise mit dem Tuk Tuk durch Sri Lanka

  1. Mit max. Tempo 30 ziehen sich die längeren Strecken ganz schön.
  2. Man verliert mind. 2 Urlaubstage (Fahrlizenz für Sri Lanka organisieren, Tuk Tuk abholen inkl. Fahrstunde, Sitze einbauen… und das Tuk Tuk am Ende wieder abgeben).
  3. Die Lautstärke während der Fahrt.
  4. Der Verkehr zur Rushhour in größeren Städten ist eine Herausforderung.
  5. Man hat keine Möglichkeit sein Gepäck abzuschließen, wenn man auf dem Weg von einer zu anderen Unterkunft etwas besichtigen möchte. Wir haben in diesen Fällen nur unsere Wertsachen mitgenommen. Außerdem haben wir darauf geachtet, dass nicht schon von weitem zu erkennen ist, dass noch Gepäck im Tuk Tuk liegt. Zum Glück war immer noch alles da, wenn wir zurück zum Fahrzeug kamen.

5 Vorteile einer Reise mit dem Tuk Tuk durch Sri Lanka

  1. Wir haben es sehr genossen unabhängig mobil sein zu können. Auf Asienreisen ohne Kinder waren wir meist mit einem Motorroller unterwegs. Tuk Tuks sind aus unserer Sicht die perfekte Alternative für Familien mit einem Kind.
  2. Es ist kein Problem auch mal Hotels oder Restaurants außerhalb der Orte zu wählen. Dort bekommt man oft ein besseres Preis-Leistungsverhältnis.
  3. Kaum ein Weg ist zu schmal für ein Tuk Tuk. Das ist unter anderem ideal, um auf eigene Faust einsame Strände zu entdecken.
  4. Die erstaunten Blicke der Einheimischen, wenn sie eine Touristenfamilie im Tuk Tuk sehen und das Lächeln auf den eigenen Lippen, wenn man bei der häufigen Frage „Do you need a Tuk Tuk?“ nur denkt „Ne, unseres steht gleich um die Ecke“.
  5. Man ist nah an der Natur und den Menschen.

Wir haben unsere Reise mit dem Tuk Tuk durch Sri Lanka sehr genossen und möchten diese Art die Insel zu bereisen auch anderen Familien ans Herz legen.

Hast du Fragen zu unserer Reise? Dann schreib mir gerne einen Kommentar.


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4 comments

  • soooo cool! und vom Alter her kann ich mir das auch besser vorstellen als wenn man gleich mit Baby fährt. wie hat das essenstechnisch mit Kleinkind funktioniert? nur von Kokosnüssen kann man ja auch nicht Leben ;-)

    Reply
    • Hi Christina,
      wir fanden das Alter auch super und wollen darum beim zweiten Kind wieder im gleichen Zeitraum reisen.
      Mit dem Essen war es ziemlich unproblematisch. Unsere Tochter ist keine schwierige Esserin und hat fast alles mitgegessen, was es für uns Erwachsene gab. Ansonsten gingen Bananen und/oder Reis natürlich immer als Backup. Besonders lecker fand sie Papadam, ein knuspriges Brot, das es in Sri Lanka zu fast jedem Essen dazu gibt. Außerdem haben wir versucht häufig Unterkünfte mit eigener Kochmöglichkeit zu buchen. So konnten wir uns morgens Porridge machen und mittags oder abends gab es dann häufig Nudeln und Salat.

      Reply
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