In diesem Blogbeitrag nehme ich dich mit auf unsere 8-tägige Radreise auf dem Lechradweg für Familien von Tirol nach Augsburg.
Du findest in diesem Bericht alle wichtigen Infos zu unserer Radreise auf dem Lechradweg, einen Erfahrungsbericht zu den einzelnen Etappen und zu unseren persönlichen Highlights entlang der Route. Außerdem teile ich meine Erfahrungen und Tipps für eine Radreise mit Kindern sowie Empfehlungen für Restaurants und Unterkünfte unterwegs. Organisiert wurde unsere Reise von Eurobike Radreisen.
Viel Spaß beim Lesen! Und wer weiß, vielleicht kann ich dich ja dazu inspirieren, auch einmal eine Radreise mit Kindern zu unternehmen.


Hi! Ich bin Steffi und ich nehme dich auf meinem Outdoor-Reiseblog mit zu den schönsten Draussen-Erlebnissen für Familien!
Werbehinweis: Unsere Radreise auf dem Lechradweg mit Kinder fand in bezahlter Zusammenarbeit mit Eurobike Radreisen statt. Dieser Bericht enthält meine persönlichen Erfahrungen. Mehr zum Thema Werbung auf diesem Blog kannst du hier nachlesen.
Inhaltsverzeichnis Lechradweg für Familien
- Der Lechradweg
- Infos zum Lechradweg
- Warum eignet sich der Lechradweg für Familien?
- Wie lange waren unsere täglichen Etappen?
- Unterkünfte auf dem Lechradweg
- Tipps für Familien
- 10 % Rabattcode
- Erfahrungsbericht Lechradweg mit Kindern von Steeg nach Augsburg
- Tag 1: Anreisetag nach Steeg in Tirol
- Tag 2: Von Steeg nach Stanzach
- Tag 3: Von Stanzach nach Füssen
- Tag 4: Fahrradtour mit Kindern rund um Füssen
- Tag 5: Von Füssen nach Schongau
- Tag 6: Von Schongau nach Landsberg am Lech
- Tag 7: Finale I Von Landsberg am Lech nach Augsburg
- Tag 8: Abreistag
- Fazit zum Lechradweg als Familie
- Lechradweg für Familien mit Eurobike: Alle wichtigen Infos
Der Lechradweg
Infos zum Lechradweg
Der Lechradweg ist ein rund 244 Kilometer langer Fernradweg, der entlang des Lechs durch Tirol und Bayern führt. Die offizielle Route beginnt in Marxheim in Bayern, wo der Lech in die Donau mündet, und endet in Steeg im Tiroler Lechtal.
Sie kann aber natürlich auch in die andere Richtung gefahren werden und genau das haben wir gemacht. Unsere Radreise auf dem Lechradweg mit Kindern führte uns von Steeg im Tiroler Lechtal flussabwärts bis nach Augsburg.
Auf dem Lechradweg verändert sich die Landschaft entlang der Strecke immer wieder: Während wir die ersten beiden Tage noch von den imposanten Bergen der Lechtaler Alpen umgeben waren, verändert sich die Landschaft ab Füssen deutlich. Ab hier fährt man durch das typisch hügelige und grüne bayerische Alpenvorland, entlang von Wiesen, Weiden und vorbei an Bauernhöfen. Die letzte Etappe nach Augsburg führt weitgehend ohne nennenswerte Steigungen durch sattgrüne Auenlandschaft.

Warum eignet sich der Lechradweg für Familien?
Der Lechradweg eignet sich meiner Meinung nach besonders gut für eine Radreise mit Kindern, denn er lässt sich gut in familienfreundliche Etappen aufteilen. Dazu kommt, dass die von uns gefahrene Strecke von Steeg bis Füssen überwiegend bergab führt. Natürlich gibt es unterwegs auch kleinere Steigungen, aber insgesamt ist dieser erste Abschnitt gut zu fahren. Zwischen Füssen und Landsberg am Lech wird die Strecke etwas hügeliger, bleibt aber gut machbar. Die letzte Etappe von Landsberg am Lech bis nach Augsburg ist zwar relativ lang, hat aber keine nennenswerten Steigungen mehr.
Besonders schön für Familien ist außerdem die Abwechslung entlang der Route. Wo genau wir unsere Stopps eingelegt haben, kannst du in meiner Beschreibung der einzelnen Tage nachlesen. Ein weiterer Vorteil: Die Route verläuft größtenteils auf gut ausgebauten Radwegen und verkehrsarmen Nebenstraßen.

Wie lange waren unsere täglichen Etappen?
Während unserer 8-tägigen Radreise auf dem Lechradweg für Familien hatten wir sechs Radtage. Die einzelnen Tagesetappen waren unterschiedlich lang. In Füssen hatten wir einen Pausentag. Hier sind wir nur 17 Kilometer mit dem Rad gefahren, was uns allen gutgetan hat.
Insgesamt würde ich sagen: Wer mit Kindern unterwegs ist, die bereits sicher Fahrrad fahren und eine gute Grundkondition mitbringen, kann die von uns gefahrene Route gut schaffen. Wenn ihr entsprechend gut vorankommt, bleibt euch natürlich auch Zeit für coole Pausenstopps entlang des Radwegs.
| Tag | Start – Ziel | Kilometer* | Aufstieg* | Abstieg* |
| Tag 1 | Anreisetag | |||
| Tag 2 | Steeg – Stanzach | 33 km | 130 m | 290 m |
| Tag 3 | Stanzach – Füssen | 37 km | 170 m | 310 m |
| Tag 4 | Füssen: Zu den Königsschlössern und zum Alpsee | 17 km | 220 m | 220 m |
| Tag 5 | Füssen – Schongau | 42 km | 290 m | 380 m |
| Tag 6 | Schongau – Landsberg am Lech | 39 km | 320 m | 420 m |
| Tag 7 | Landsberg am Lech – Augsburg | 47 km | 110 m | 230 m |
| Tag 8 | Abreisetag |
* Die Kilometer- und Höhenangaben können je nach gewählter Route bzw. Stopps und Lage der Unterkunft leicht variieren.
Die komplette Tour sowie die einzelnen Etappen unserer Radreise kannst du dir in meiner Komoot Collection „Lechradweg für Famlien“ anschauen. Hier geht es zu der Reise auf der Eurobike Website: Lechradweg für Familien I Von den Bergen in die Fuggerstadt (8 Tage / 7 Nächte).

Unterkünfte auf dem Lechradweg
Die Unterkünfte auf dem Lechradweg wurden von Eurobike Radreisen für uns gebucht. Wo genau wir übernachtet haben, kannst du in der Beschreibung der einzelnen Etappen nachlesen.
Tipps für Familien
Bei einer Radreise mit Kindern geht es für uns nicht nur um das Fahren als solches. Mindestens genauso wichtig ist, was unterwegs passiert. Deshalb haben wir die täglichen Etappen vorher gemeinsam mit den Kindern besprochen: Wie weit fahren wir heute? Wo machen wir Pause? Was gibt es unterwegs zu entdecken? So wussten die Kinder, was auf sie zukommt, und konnten sich auf die einzelnen Etappen einstellen.
In unseren Satteltaschen waren außerdem immer genügend Getränke und Snacks. Und wir hatten (fast) immer die Badesachen eingepackt. Egal ob am Lech, am See oder in einem Schwimmbad, Möglichkeiten für eine Badepause gibt es auf dem Lechradweg reichlich.
Für längere oder anstrengendere Abschnitte hatten wir außerdem Tow Ropes* dabei. Wenn die Beine irgendwann müde wurden oder die Motivation einfach nicht mehr so groß war, konnten wir die Kinder damit ein Stück unterstützen.


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Erfahrungsbericht Lechradweg mit Kindern von Steeg nach Augsburg
Schwing dich mit uns aufs Fahrrad und begleite uns auf unsere Radreise auf dem Lechradweg mit Kindern.
Tag 1: Anreisetag nach Steeg in Tirol
Heute ist Anreisetag und da man Steeg in Tirol ziemlich gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann, schnappen wir unsere beiden Koffer und fahren vom Münchner Ostbahnhof mit der S-Bahn bis nach Tutzing, von dort mit dem Zug direkt nach Reutte in Österreich, um hier in den Bus einzusteigen, der uns (ungelogen) direkt vor unserem Hotel für die erste Nacht, dem Hotel Styrolerhof*, absetzt.
Wir können schon am frühen Nachmittag auf unser Zimmer und auch unsere Leihfahrräder von Eurobike stehen bereits in der Garage. Und so schwingen wir uns kurzerhand auf die Fahrräder und fahren entlang des Lechs bis ins nächste Dorf Holzgau. Auf diesen ersten zehn Minuten auf dem Lechradweg bekommen wir schon einmal einen ersten Eindruck und freuen uns jetzt umso mehr auf morgen. In Holzgau gibt es erst einmal Eis und Cappuccino im Hotel Gasthof Bären*. Nach dieser Stärkung lassen wir die Fahrräder stehen, und wandern eine kleine Runde.
Wandertipp Hängebrücke Holzgau: Die rund 200 Meter lange Hängebrücke führt in 110 Metern Höhe über die Höhenbachtalschlucht und ist definitiv ein Highlight, das ihr als Stopp einplanen solltet. Du kannst dir die Wanderung bei Komoot anschauen.
Auf dem Rückweg zum Hotel testen wir noch einmal kurz mit unseren Füßen die Badetemperatur des Lechs. Nach dem Abendessen im Hotel hüpfen wir dann noch einmal in den Hotelpool.




Tag 2: Von Steeg nach Stanzach
Heute fahren wir von Steeg nach Stanzach durch das Lechtal und damit entlang einer Wahnsinnskulisse der Lechtaler Alpen. In echt einfach so viel beeindruckender als auf allen Bildern zusammen. Der Lechradweg ist auf diesem Abschnitt fantastisch: Fast ausschließlich geteert, gut ausgeschildert und wir können viel bergab fahren oder uns rollen lassen. Da können auch die Kinder nicht meckern.
In der Eurobike-App sind viele interessante POIs entlang der Route verzeichnet: Von Spielplätzen und Freibädern über Sommerrodelbahnen, Museen, Cafés und Restaurants ist alles dabei. Da hat man dann die Qual der Wahl, denn bei 33 Kilometern bleibt auf jeden Fall noch Zeit für Aktivitäten jenseits des Fahrradsattels. Wir setzen uns deshalb auch diesen Morgen zusammen und überlegen gemeinsam, was jedem wichtig ist. Es soll schließlich für alle Familienmitglieder etwas dabei sein.
Neben dem Radfahren auf diesem herrlichen Abschnitt des Lechradwegs haben wir heute noch folgende Stopps eingelegt:
- Zahnbürstenkauf im nächsten Supermarkt (irgendetwas vergisst man ja immer)
- Sommerrodelbahn Wally-Blitz in Elbigenalp
- Freibadstopp inkl. Rutschenspaß und Mittagessen im Freibad Häselgehr
- Kleine Wanderung zum Doser Wassers (leider ohne Wasser) und zur Doserkapelle (mit Aussicht) bei Häselgehr. Hier kannst du dir die Runde bei Komoot ansehen.
- Abstecher nach Elmen für Eis und Cappuccino im Café „Der letzte Wilde“ im Naturparkzentrum. Hier gibt es auch einen Naturspielplatz, der richtig toll aussah, für den uns aber die Zeit gefehlt hat, denn wir haben uns für einen Stopp im wirklich
- zauberhaften Almer Zauberwald entschieden.
Um 17:00 Uhr rollen wir schwungvoll in Stanzach ein. Schwungvoll, weil uns auf die letzten Meter doch noch ein Schauer erwischt und weil wir uns alle nach einer erfrischenden Dusche sehnen. Unsere Unterkunft ist das Hotel Garni Waldhof*. Abendessen gibt es im Gasthof Post.






Tag 3 auf dem Lechradweg als Familie: Von Stanzach nach Füssen
Heute wechseln wir das Land und fahren von Stanzach in Tirol nach Füssen im Allgäu. Dabei verändert sich auch die Landschaft: Die breiten Kiesbänke des Lechs fallen uns heute besonders auf und die imposanten Berge werden langsam niedriger. Der Lech bleibt dabei unser ständiger Begleiter, während wir immer weiter Richtung Allgäu fahren. Und das Beste: Auch heute geht es auf dem gut ausgeschilderten Lechradweg überwiegend bergab. Es macht so viel Spaß, hier mit den Kindern entlangzudüsen.
Allerdings ist es wesentlich kühler als gestern und das sehr wechselhafte Wetter mit Tendenz zu Gewittern sitzt uns ein bisschen im Nacken. Wir machen aber das Beste draus und können dennoch die herrliche Landschaft um uns herum beim Radfahren genießen und noch die folgenden Stopps einlegen.
Hängebrücke Foracher, Badesee & Reutte
An der 138 Meter langen Hängebrücke Forchach über den Lech legen wir einen kurzen Stopp ein. Hier gibt es auch einen Spielplatz, wer sich die Zeit dafür nehmen möchte. Kurz darauf erreichen wir den Badesee am Lechweg (der heißt wirklich so). Die Farbe ist herrlich und der Sprung ins kühle Wasser ebenso. Wegen des Wetters hatten wir eigentlich keine Badekleidung dabei, aber das war uns dann auch einerlei. Wir waren ohnehin die Einzigen. In Reutte in Tirol hat uns dann das Wetter eingeholt und wir haben zusammen mit vielen anderen Zuflucht im Trockenen gesucht. So sind wir ungeplant im Joyce Reutte gelandet. Einen Zwischenstopp hier kann ich nur empfehlen. Es war sehr lecker.
Lechfall
Anschließend haben wir versucht, ein Regenloch abzupassen. Das war allerdings so klein, dass wir die letzte halbe Stunde fast schon stoisch dahingeradelt sind, während die Schuhe immer mehr mit Wasser vollliefen und mit jedem Tritt in die Pedale dieses schmatzende Geräusch von sich gaben.
Der letzte Stopp kurz vorm Ziel war der berühmte Lechfall. Über diese Staustufe stürzt der türkisfarbene Fluss in eine enge Felsschlucht. Die Realität sah ein bisschen anders aus. War aber trotzdem schön.
Ankunft in Füssen
Am Nachmittag checken wir in unser Hotel in Füssen, dem Hotel Ruchti*, ein und legen nach einer warmen Dusche erst einmal die Füße hoch. Zum Abendessen bekommen wir die Kinder nicht mehr aus dem Hotelzimmer motiviert. Und so holen wir einmal asiatisches Take-away beim Loc Phat Asia Imbiss und ein bisschen Obst im Supermarkt.






Tag 4: Fahrradtour mit Kindern rund um Füssen
Wir sind gestern in Füssen angekommen und verbringen hier heute einen ganzen Tag und noch eine weitere Nacht. Das ist mega, denn sind wir mal ehrlich: Jeden Tag das Hotel zu wechseln, kann schon für Erwachsene eine Herausforderung sein. Und für Kinder noch mehr. Von einem Pausentag im Sinne von „Nichtstun“ kann aber keine Rede sein. In und um Füssen gibt es einfach zu viel zu sehen.
Wir starten unseren Tag auf Wunsch aller Familienmitglieder sehr langsam: ausschlafen, in Ruhe frühstücken, nicht einpacken und einfach noch eine Runde auf dem Zimmer rumschlumpfen.
Am Vormittag fahren wir mit den Fahrrädern dann zum Walderlebniszentrum Füssen-Ziegelwies. Wir laufen über den Baumkronenweg und schauen uns die Natur von oben an. Außerdem entscheiden wir uns für den Erlebnisweg „Bergwaldpfad“ und sind (obwohl wir es besser hätten wissen sollten) überrascht davon, wie schnell die Zeit hier vergeht.
Von hier schwingen wir uns auf die Fahrräder für die Königsschlösser und den Alpsee. Eine Runde von knapp 17 Kilometern mit ein paar knackigen Anstiegen. Aber genauso viel ging es ja auch wieder bergab. Die Kinder wünschen sich eine Bootsfahrt auf dem Alpsee und diesem Wunsch kommen wir doch gerne nach. Anschließend geht es zu Fuß zum Aussichtspunkt Marienbrücke mit Blick auf das Schloss Neuschwanstein. Hätte ich allerdings gewusst, dass hier auch ein Bus hochfährt, wäre ich nicht unbedingt zu Fuß gegangen.
Dieser langsame Tag hat gutgetan. Morgen werden wieder die Koffer und Satteltaschen gepackt und es geht auf dem Lechradweg weiter Richtung Norden.Zum Abendessen entscheiden wir uns für das Restaurant Beim Olivenbauer, das ich für Familien besonders empfehlen kann.







Tag 5: Von Füssen nach Schongau
Nach einem Tag in Füssen fahren wir heute auf dem Lechradweg weiter, unser Ziel Augsburg, kommt ja nicht von alleine näher. Das Wetter steht auch wieder auf Sonne und das erste Viertel der Tour verläuft entlang des wunderschönen Forggensees. Statt Regensachen landen in den Satteltaschen also Badesachen. Stellt sich nur die Frage: Wie lange ist ein Aufenthalt am See vertretbar, ohne dass wir am Ende von Tag in Zeitnot geraten?
Das Loskommen vom See war wirklich schwer, der weitere Teil des Lechradwegs ist aber wunderschön und entschädigt schnell für den Abschied. Wir fahren durch die typische, hügelige und grüne Kulturlandschaft mit Höfen und Weiden. Idylle pur. Hügel bedeuten allerdings auch ein wenig mehr hoch und wieder runter, als wir es von den ersten beiden Radtagen gewohnt sind. Da müssen die Beine schon ein wenig mehr tun heute.
In Lechbruck am See gibt’s deshalb eine Eis-Pause und am Aussichtspunkt auf die Litzauer Schleife noch einmal eine Runde Snacks.
Mittlerweile ist es früher Abend und die Landschaft ist in dieses herrliche, weiche Licht getaucht. Niemand will aufbrechen. Und so sitzen wir hier noch eine Weile und lassen diesen tollen Tag ausklingen, bevor wir die letzten fünf Kilometer nach Schongau fahren.
Heute ist es spät geworden. Jetzt heißt es nur noch schnell im Hotel Alte Post* einchecken, duschen, ein Kartenspiel schnappen und uns im Löwenhof mit leckerem Essen verwöhnen lassen.






Tag 6 auf dem Lechradweg mit Kindern: Von Schongau nach Landsberg am Lech
Heute fahren wir von Schongau nach Landsberg am Lech. Die letzten Tage stecken uns allen noch in den Beinen, im Po und auch im Kopf. Das ist nicht negativ gemeint. Wir sind angefüllt mit wunderbaren Momenten, Erlebnissen und Radl-Kilometern.
Landschaftlich verändert sich die Strecke heute wieder etwas. Wir fahren zwar weiterhin entlang des Lechs, sehen den Fluss aber deutlich weniger als auf den Etappen zuvor. Das ständige Auf und Ab bleibt uns dagegen erhalten. Gegen Ende der Etappe wird der Lech wieder präsenter und die Route führt durch die Auenlandschaft Richtung Landsberg am Lech.
Den Beinen und dem Po von uns Eltern können wir zwar nicht wirklich eine Pause gönnen, wir können die Mädels aber mit den mitgebrachten Tow-Ropes unterstützen. Außerdem können wir dem Kopf eine kleine Pause gönnen, indem wir heute den Fokus bewusst auf das relativ zeitige Ankommen in Landsberg am Lech legen.
Aus diesem Grund haben wir heute auf der Etappe keine geplanten Stopps eingelegt. Und wie das Leben mit Kindern so spielt, haben wir dann doch ein paar Pausen eingelegt. Für ein großes Picknick, um Hochlandrinder zu bestaunen und Springkraut springen zu lassen. Die drei bis zehn Snackpausen nicht zu vergessen. Ach so: Auch Brunnen eignen sich mega gut zum Quatschmachen und, du ahnst es schon: als Pausenstopp. An einem Tag wie heute sind es die ungeplanten Stopps, die wir gebraucht haben. Ohne festen Plan und ganz viel Zeit für Flexibilität.
Wir kommen am Nachmittag gerade rechtzeitig für Eis und Kaffee in Landsberg am Lech an und checken um 16:00 Uhr im Landhotel Endhart* ein. Zum Abendessen hab ich einen richtig tollen Tipp für Familien: das Restaurant am Hexenturm.






Tag 7: Finale I Von Landsberg am Lech nach Augsburg
Heute liegt die letzte und mit rund 47 Kilometern auch längste Etappe unserer Radreise vor uns. Dafür geht es fast nur geradeaus oder ganz leicht bergab. Nach dem ständigen Auf und Ab der vergangenen Tage tut das unseren Beinen auch ganz gut.
Viel Zeit für große Stopps nehmen wir uns heute allerdings nicht, denn gegen Nachmittag ist ein riesiges Regengebiet gemeldet. Aus diesem Grund ziehen wir diese Etappe möglichst ohne Pausen durch und genießen dabei das herrliche Grün der Auenlandschaft um uns herum. Die Kinder machen gut mit und wir ziehen sie, klar, auch ein bisschen mit dem Tow Rope. Sportliche Ambitionen brauchen sie heute keine mehr an den Tag zu legen.
Mit dem Einsetzen des Regens schaffen wir es gerade noch bis nach Augsburg. Wir schießen ein kurzes „Wir-haben-es-geschafft-Selfie“ und fahren so schnell wie möglich zu unserem Hotel, dem Dom Hotel Augsburg*. Viel von der Stadt sehen wir an diesem Nachmittag allerdings nicht, denn mittlerweile regnet es in Strömen. Und die Kinder haben ehrlich gesagt auch eine deutlich bessere Idee, als noch ein Museum zu besuchen: Sie wollen lieber im Pool unseres Hotels abhängen. Es sei ihnen gegönnt. So lassen wir den letzten Radtag erst einmal sacken und stoßen am Abend bei einem leckeren Essen bei Wabi Sabi an.



Tag 8: Abreistag
Erst beim heutigen Frühstück realisieren wir alle, dass unsere Radreise hiermit vorbei ist. Und das ist ein ganz schön komisches Gefühl. Da ist auf jeden Fall ganz viel Stolz, aber auch Wehmut, denn es ist erstaunlich, wie schnell man sich an einen Tagesablauf aus Frühstücken, Gepäck abgeben, Radfahren, Draußensein, Eis essen, ankommen, Gepäck entgegennehmen und lecker zu Abend essen gewöhnt.
Wir sind wahnsinnig dankbar, auch in diesem Jahr wieder eine Radreise als Familie mit Eurobike unternommen zu haben.
Fazit zum Lechradweg als Familie mit Eurobike
Wow, wir haben es geschafft. Wir sind die komplette Strecke von Steeg in Tirol nach Augsburg auf dem Lechradweg als Familie gefahren.
Das ist nicht unsere erste Radreise mit Eurobike und wir wussten deshalb schon ziemlich genau, was uns erwartet: eine familienfreundliche Route, tolle Hotels, in denen man jeden Abend in ein frisch gemachtes Bett fallen kann, ein reibungsloser Gepäcktransfer (wie mega ist das eigentlich?) und richtig gute Leih-Radl, die wir direkt mitgemietet haben. Klar, fahren müssen wir noch selbst. Wobei: Von müssen kann keine Rede sein. WOLLEN! Wir alle WOLLEN!! uns jeden Tag in die Sättel schwingen.
Und genau das haben wir auf dem Lechradweg gemacht. Insgesamt sind wir rund 230 Kilometer geradelt. Wir hatten Sonnenschein und Regen, unfassbar schwüle Luft und Gewitter, genauso wie angenehme Temperaturen bis hin zu Badewetter. Es ging bergauf und bergab, wobei wir jeden Meter bergab gefeiert und den einen oder anderen Anstieg ein bisschen verflucht haben.
Wir haben unfassbar viel gelacht und uns natürlich auch ab und zu in die Haare bekommen. Wir haben auf dem Lechradweg mit Kindern nicht nur Kilometer, sondern vor allem ganz viele wunderschöne Momente gesammelt.
Ich bin der Meinung, dass gerade auf einer Reise, bei der jeder hier und da über sich hinauswachsen darf und am Ende ein gemeinsames Ziel steht, die besten Erinnerungen entstehen. Und diese Erinnerungen gehören uns ab jetzt gemeinsam.

Wäre so eine Radreise mit Kindern etwas für euch?
Unsere bisherigen Reisen mit der Eurofun Gruppe
Der Lechradweg mit Kindern ist bereits die fünfte (!) Reise, die wir mit der Eurofun Gruppe unternehmen. Zu dieser gehören Eurobike als Radreiseanbieter und Eurohike als Spezialist für individuelle Wanderreisen. Wir waren, wie die vier Reisen zuvor, auch dieses Mal wieder begeistert von der großartigen Organisation.
- Alpe Adria Radweg mit Kindern: Unsere Radreise von Villach nach Grado als Familie
- Wanderurlaub mit Kindern in Südtirol vom Reschensee nach Meran
- Radrundreise mit Kindern durch das Salzburger Land und Oberösterreich
- Moselsteig mit Kindern: 6 einfache Etappen für Familien
Lechradweg für Familien mit Eurobike
Eine individuell organisierte Radreise mit Eurobike verbindet für uns die Vorteile einer geplanten Reise mit der Freiheit, unterwegs komplett unser eigenes Ding zu machen. Gerade mit Kindern finde ich diese Kombination super: Die wichtigsten Dinge sind organisiert, während wir selbst entscheiden, wie wir unsere Tage gestalten.
Die Planung wird übernommen
Ich mag an den Radreisen mit Eurobike vor allem, dass ich mich nicht um die Organisation der eigentlichen Reise kümmern muss. Gerade mit Kindern ist immer viel los und ich war froh, im trubeligen Familienalltag die komplette Organisation inkl. einer familienfreundlichen Routenführung abgeben zu können. Ich musste also nicht selbst recherchieren, welche Strecke sinnvoll ist, welche Unterkünfte für Familien geeignet sind und wie wir die einzelnen Etappen zusammenstellen.
Das Gepäck fährt von allein mit
Einer der größten Vorteile ist für uns der Gepäcktransfer. Morgens geben wir unsere Koffer an der Rezeption ab und starten nur mit unseren kleinen Satteltaschen, die haben wir zusammen mit den Leihfahrrädern von Eurobike bekommen, in den Tag. Während wir radeln, wird unser Gepäck bereits zur nächsten Unterkunft gebracht. Dort angekommen, steht es im Idealfall schon für uns bereit.
Leihfahrräder direkt mitbuchen
Auch die Leihfahrräder haben wir direkt über Eurobike gebucht. Das ist natürlich kein Muss. Ihr könnt auch eure eigenen Fahrräder mitbringen. Es gibt E-Bikes und Gravelbikes, Kinderfahrräder, Anhänger und Kindersitze und sogar ein Follow-Me. Hier findest du die Übersicht der Leihfahrräder von Eurobike.
Individuell unterwegs
Obwohl die tägliche Route und die Unterkünfte feststehen, sind wir unterwegs komplett für uns. Es gibt keine Reiseleitung und keine Gruppe, auf die wir Rücksicht nehmen müssen, und auch kein vorgegebenes Tempo. Wir entscheiden selbst, wann wir losfahren, wo wir Pause machen und wie lange wir an einem schönen Ort bleiben.
Genau das haben wir auf dem Lechradweg ausgiebig genutzt. Wir haben spontan Eis gegessen, sind baden gegangen, haben Spielplätze angesteuert oder eine kleine Wanderung eingebaut. Und wenn die Kinder einfach keine Lust mehr hatten, lange an einem Ort zu bleiben, ging es eben weiter. Für uns ist das einer der großen Vorteile einer individuellen Radreise: Die Organisation ist abgenommen, aber die Reise selbst bleibt unsere.
Familienfreundliche Etappen
Bei einer Radreise mit Kindern ist natürlich auch die Frage entscheidend, ob die einzelnen Etappen überhaupt machbar sind. Die von Eurobike zusammengestellte Familienreise auf dem Lechradweg war für uns mit unseren Kindern gut machbar und keinesfalls zu lang oder zu schwierig.
Navigation und Reiseunterlagen
Zusammen mit den elektronischen Reiseunterlagen, die du vor der Reise per E-Mail erhältst, bekommst du auch die GPX-Daten jeder Etappe zugeschickt. Du kannst die Routenführung somit in die App deiner Wahl hochladen oder dich mit der Eurobike-App navigieren lassen. Der große Vorteil bei der Eurobike App ist, dass auf der Route direkt verschiedene POIs von Eurobike eingetragen wurden.
Sind die Kinder alles selbst gefahren?
Jein. Beide Kinder sind fast die gesamte Strecke selbst gefahren. Wir hatten dennoch unsere eigenen Tow Ropes* dabei und konnten sie damit streckenweise hinter uns herziehen. Das war hier und da für die Motivation nicht verkehrt, auch wenn ich denke, dass sie die Strecke grundsätzlich auch ohne unsere Unterstützung geschafft hätten.
Wo finde ich diese Radreise?
Du findest diese Radreise auf der Website von Eurobike: Lechradweg für Familien: Von den Bergen in die Fuggerstadt (8 Tage / 7 Nächte)
Gibt es einen Rabatt-Code?
Ja 🤩. Mit dem RabattcodeTRAVELMATE bekommst du 10% Rabatt auf deine Reisebuchung.

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Hinweis: Da Buchungen nur auf Anfrage angenommen werden, erhältst du den Abzug mit der Buchungsbestätigung.
Vielen Dank, dass du diesen Bericht bis hierhin gelesen hast, und danke an Eurobike, dass wir wieder so eine einwandfrei organisierte Reise mit euch erleben durften.
Hast du noch weitere Fragen? Dann schreibe sie gerne in die Kommentare.

A DAILY TRAVEL MATE – ist der Familien-Reiseblog & Outdoorblog für aktive Familien
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Meine veröffentlichten Bücher: Green Family Guide* und Mikroabenteuer mit Kindern*.
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