12 Tipps, wie Du sofort bessere Fotos machst

12 Tipps, wie Du sofort bessere Fotos machst

Ich liebe das Fotografieren. Natürlich musste auch ich mich erst einmal langsam an die Materie rantasten. Beim Fotografiren musst Du vor allem ausprobieren. Ausprobieren. Und habe ich es schon erwähnt? Ausprobieren!

Im Laufe der Zeit sind meine Fotos immer besser geworden. Schaue ich mir Fotos von vor ein paar Jahren an, dann entdecke ich darauf so einiges, was ich heute anders bzw. besser machen würden. Klar, das ist auf der einen Seite der Investition in eine bessere Kamera geschuldet, aber nicht nur. Eine Kamera weiß auch nicht alles und die verschiedenen Einstellungen gibt es nicht umsonst.

Heute verrate ich Dir meine 12 Tipps, mit denen Du ganz einfach bessere Fotos machst und warum ich meine Fotos im Nachhinein nochmals bearbeite. Außerdem gebe ich Dir ein paar Ideen, wie Du Deine besten Reisefotos so richtig schön in Szene setzten kannst, damit diese nicht auf der Festplatte verstauben.

1. Vermeide Hochformat

Als man Fotos noch entwickelte und reale Abzüge vor sich halten konnte, war es einfach ein Bild zu drehen. In der heutigen Zeit ist das anders. Wir schauen uns die Bilder fast ausschließlich auf Bildschirmen an. Die meisten Bildschirme bei Computern oder Fernsehern nutzen das Querformat. Diese dem Bildformat anzupassen ist eher umständlich. Die einzigen Geräte, die sich einfach drehen lassen, sind Smartphones und Tablets. Doch das kann auch mit der Zeit nervig sein.

Betrachtest Du ein Foto im Hochformat auf einem Computerbildschirm, wird das Bild verkleinert dargestellt. Die Bildschirmränder bleiben schwarz und ungenutzt. Der Eindruck eines Fotos wird dadurch erheblich geschmälert. Da kann ein Foto noch so gut sein, es wird kaum zur Geltung kommen. Ein Foto ist nur so gut, wie es beim Betrachter aufgenommen wird.

Nutze daher, wenn möglich, immer das Querformat. Wenn das Motive nicht auf das Foto passt, solltest Du erst einmal einen Schritt zurück machen, bevor Du im Hochformat fotografierst.

2. Verstehe Licht und Schatten

Ist das Licht gut, sind Deine Fotos gut. Denn Licht ist das wichtigste Element beim Fotografieren. Vor allem morgens und abends ist das Licht meist schöner als mittags.
Das hat folgende Gründe:

  • Eine tiefstehende Sonne erzeugt Schatten und lässt ein Foto räumlicher wirken.
  • Die Kontraste zwischen Schatten und Lichtern sind geringer.
  • Das Licht der Sonne ist wärmer.
Verstehe Licht und Schatten

Fotografiert mit Blende F11 und 1/160 Sekunde Belichtungszeit

Fotografiere immer mit der Sonne im Rücken. Ansonsten verschwinden z.B. Personen oder Gesichter im Schatten und werden zu dunklen Gestalten. Eine Ausnahme sind Landschaftsmotive. Beachte aber, dass das Foto nicht überbelichtet ist, wenn Du gegen die Sonne fotografierst. Nutze eine Blende größer acht und eine kurze Belichtungszeit.

3. Suche neue Perspektiven

Neue Perspektiven ermöglichen es, alte und bekannte Dinge neu zu entdecken. Ein neuer Blickwinkel kann alles verändern. Also überrasche den Betrachter mit neuen Ideen und schaffe eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Neue Perspektiven

Warum nicht mal so -Wobei sich natürlich die Frage stellt, wer die Zehen meiner Frau so nahe sehen will ;)

Suche nach neuen Perspektiven. Lege Dich auf den Boden und lasse das Motiv von diesem Blickwinkel auf Dich wirken. In der Frosch-Perspektive verschieben sich Größenverhältnisse und kleine Details treten in den Vordergrund. Das kannst Du Dir zu Nutze machen. Dieses Foto entstand auf unserem Roadtrip in Neuseeland.

Neue Perspektiven Mt Cook Neuseeland

Auf dem Weg zum Mt. Cook in Neuseeland

Oder Du wechselst in die Vogel-Perspektive und hältst die Kamera soweit es geht in die Höhe. Du kannst Dich zum Beispiel auf eine Bank stellen, Deine Kamera nach oben strecken und ein Foto machen. Fotos aus der Vogel-Perspektive wirken erhaben und erlauben einen Blick über die Dinge. Lieben wir nicht alle schöne Aussichten?

Für Portrait-Fotos solltest Du die Frosch-Perspektive übrigens vermeiden, es sei denn, Du willst diejenige Person ärgern. Personen wirken zwar von unten fotografiert größer und stärker, sehen aber immer aus, als hätten sie ein Doppelkinn. Gehe einfach in die Hocke, das reicht in den meisten Fällen aus.

Meine Empfehlung: Kaufe Dir eine Kamera mit beweglichen Bildschirm. So musst Du Dich nicht verbiegen und kannst den Ausschnitt des Motivs gut im Auge behalten.

4. Blende Unerwünschtes geschickt aus

Ein schönes Fotomotiv wird häufiger gestört, als Du denkst. So zum Beispiel eine Laterne, ein Strommast oder einfach nur Stromkabel, die in der Luft hängen, zerstören ein schönes Foto. Beim Fotografieren fallen Dir diese Dinge vielleicht noch nicht auf. Später beim Betrachten des Fotos werden sie es aber. Ein optischer Zoom hilft in solch einer Situation, um den Ausschnitt so zu wählen, dass das Unerwünschtes ausgeblendet wird.

Auf dieser Art und Weise kannst Du auch Personen im Bild ausblenden, die nicht auf dem Foto sein sollen. Bei Touristen-Highlights kommt das häufig vor. Viele Menschen versammeln sich vor oder auf der Attraktion. Natürlich möchtest Du ein Foto von Dir und der Attraktion, aber wenn möglich nicht mit 100 anderen Leuten.

Etwas in die Knie gehen und schon verschwinden Menschen hinter der Mauer

Um Personen auszublenden suchst Dir am besten eine geeignete Perspektive und einen passenden Bildausschnitt. Laufen Leute durch das Bild, musst Du Dich etwas gedulden. Das Timing spielt hier eine große Rolle. Du wartest bis so viele Leute wie möglich Deinen Kamerasucher verlassen haben und schießt dann ein Foto.

Noch ein Trick, den ich schon oft angewandt habe: Lasse Deine Liebste / Deinen Liebsten so aufstellen, dass andere Leute damit verdeckt werden. An Touristenhighlights wie Ankor Wat in Kambodscha oder Machu Picchu in Peru habe ich viele Fotos auf diese Art und Weise gemacht. Landschaftsmotive oder touristische Höhepunkte wirken einfach „ruhiger“, wenn wenig oder gar keine Menschen darin zu sehen sind.

5. Mache Dich mit Deiner Kamera vertraut

Wie viele Tasten hat Deine Kamera? Kennst Du deren Funktionen? Verstehst Du alle Einstellungen im Menü?

Du solltest Dir alle Tasten und alle Menüs ansehen und über deren Funktion Bescheid wissen. Probiere einfach alles aus. Mache Dich schlau über eventuelle Schnell-Wahl-Tasten. Mit denen kannst Du zwischen verschiedenen Einstellungen hin und her schalten, ohne jedes Mal im Menü zu suchen. Du solltest wissen, wie Du z.B. die ISO, die Blende und den Selbstauslöser schnell aktivierst bzw. änderst.

Für dieses Foto einer abgehenden kleinen Lawine ist Schnelligkeit gefragt. Alle Einstellungen müssen schnell gehen

Du musst in der Lage sein, Deine Kameraeinstellungen anzupassen, sobald sich das Licht ändert. Natürlich kann das auch die Programm-Automatik, aber Du wirst früher oder später feststellen, dass die nicht optimal arbeitet. Deine Kamera weiß ja nicht, was und wie Du fotografierst.

Alle Sony RX100 Modelle (ich habe eine Sony RX 100 IV, deswegen das Beispiel) besitzen zum Beispiel eine Hilfe-Taste rechts unten neben dem Display. Damit bekommt man zu den aktuellen Einstellungen eine kurze aber hilfreiche Information. Vielleicht hat Deine Kamera das ja auch?

RX100 Hilfemenu

Nutze die „C“ Taste bei einer beliebigen Einstellung für mehr Infos

6. Lerne das Histogramm zu lesen

Mittlerweile können die meisten Kameras ein Histogramm im Display darstellen. Es zeigt Dir, ob ein Bild richtig belichtet wird. Besonders wichtig ist diese Information bei starker Sonneneinstrahlung, wenn das Display der Kamera dunkler wirkt, als es tatsächlich ist.

Das Prinzip des Histogramms ist einfach: Zwischen dem linken und dem rechten Rand werden verschiedene Helligkeitsstufen aufgetragen. Links sind die dunklen und rechts die hellen Bildbereiche. Die Höhe der „Berge“ zeigt die Häufigkeit der Helligkeitsstufen an.

Liegen die „Berge“ am linken Rand, ist das Bild zu dunkel. Liegen sie am rechten Rand, ist das Bild zu hell. Gehen die „Berge“ quasi über die Ränder des Diagramms hinaus, gehen Bildinformationen in den Schatten oder in den Lichtern verloren. In dem Fall kann man das Bild später auch in der Bearbeitung nicht mehr retten.

Auf dem ersten Blick mag es etwas kompliziert wirkten, ist es aber nicht. Sorge einfach dafür, dass alle „Berge“ in der Mitte des Diagramms liegen. Das erreichst Du, indem Du die Belichtung so anpasst, dass das Foto unter- oder überbelichtet wird.

  • „Berge“ am linken Rand: Wähle eine kleiner Blende bzw. längere Belichtungszeit
  • „Berge“ am rechten Rand: Wähle größere Blende bzw. kurze Belichtungszeit
RX100 Histogram

Das Histogramm zeigt „Berge“ auf der linken Seite und wird mit diesen Einstellungen eher unterbelichtet

7. Lerne mit dem Autofokus umzugehen

Der Autofokus einer Kamera sorgt dafür, dass Bilder automatisch scharf gestellt werden. Um das zu bewerkstelligen, vermisst die Kamera das Bild und entscheidet eigenständig, an welche Stelle der Fokus gelegt wird. Ähnlich wie die Programm-Automatik funktioniert das meist, aber nicht immer. Vor allem wenn ein Motiv verschiedene Ebenen in der Tiefe hat.

Fokusierung

Der Fokus sollte im Mittelpunkt des Bildes liegen

Nehmen wir mal an, Deine Liebste / Dein Liebster steht auf einem Berg vor einem tollen Panorama. Du fotografierst sie / ihn und verlässt Dich auf den Autofokus. Später stellst Du fest, dass das Gesicht unscharf ist. Das liegt daran, dass Deine Kamera auf den Hintergrund fokussiert hat.

Um das zu vermeiden, probiere zunächst alle verschiedenen Auto-Fokus Einstellungen an Deiner Kamera aus. Ich empfehle Dir die Spot-Messung zu nutzen. Die Kamera fokussiert dann nur auf einen kleinen Teil (den Spot) im Bild. In dem Beispiel von gerade eben, richtest Du den Spot auf das Gesicht Deiner Liebsten / Deines Liebsten und drückst den Auslöser. Du zeigst der Kamera also genau, wo sie scharfstellen soll.

Ich nutze an meiner Sony RX100 IV die Spot-Messung zusammen mit dem DMF Modus. Damit kann ich bei halb gedrückten Auslöser den Fokus manuell nachjustieren. Mit dem DMF Modus sind auch geniale Nahaufnahmen möglich. Während das vordergründige Objekt knackig scharf ist, ist der Hintergrund unscharf. So kannst Du großartige Stimmungen einfangen.

8. Sorge für einen stabilen Stand

Ein stabiler Stand ist wichtig für scharfe Bilder. Tagsüber ist das weniger ein Problem, da genügend Licht vorhanden ist. Wenn es dunkler wird, muss die Kamera länger belichten, um mehr Licht einzusammeln als tagsüber. Bereits ab einer Belichtungszeit von 1/50 Sekunde werden leichte Bewegungen beim Auslösen der Kamera sichtbar. Das Foto wird unscharf.

Du kannst natürlich den Blitz einschalten und damit das Motiv erhellen. Doch ein Blitz beleuchtet nur den Bereich direkt vor der Kamera. Bei räumlichen Motiven wie z.B. einer Landschaft ist das Ausleuchten mit einem Blitz schwierig bis unmöglich. Die Lösung ist eine lange Belichtungszeit. Ein stabiler Stand der Kamera ist dafür allerdings Voraussetzung.

Im Halb-Dunkeln kannst Du mit einer speziellen Halte-Technik noch scharfe Fotos machen. Dazu hältst Du die Kamera in beiden Händen. Stützt die Ellenbogen in die Hüfte und atmest ruhig ein und aus. Kurz bevor Du den Auslöser drückst, hältst Du die Luft an.

Im Dunkeln musst Du anders vorgehen. Bei Belichtungszeiten von mehr als 1/10 Sekunde sind scharfe Fotos aus der Hand kaum möglich. Daher solltest Du Dir einen Gegenstand suchen, auf den Du die Kamera stellen kannst. Das kann Dein Rucksack, die Kameratasche oder einfach nur ein Geländer sein. Nutze den Selbstauslöser um Verwackelungen zu vermeiden. Die meisten Kameras besitzen auch einen Selbstauslöser von 3 oder 2 Sekunden.

Stabiler Stand Langzeitbelichtung

Ohne festen Stand würde diese Aufnahme verwackeln

Ideal ist natürlich ein Stativ. Damit hast Du mehr Möglichkeiten, kannst Deine Kamera besser positionieren und bist nicht auf die vorhandenen Gegebenheiten angewiesen. Nicht selten kommt es vor, dass Du nichts hast, worauf Du die Kamera stellen kannst. Möchtest Du öfters unter schwierigen Lichtbedingungen fotografieren, dann lege Dir ein Stativ zu.

9. Fotografiere im RAW-Format und nutze eine Entwicklungssoftware

Das RAW-Format ist im Prinzip das Gleiche wie das Negativ eines analogen Foto-Films. Fotos im RAW-Format sind nicht geeignet zum Verschicken oder Teilen und nehmen viel Platz auf der Speicherkarte ein. RAW-Fotos besitzen jedoch wesentlich mehr digitalen Bildinformationen, als ein JPG Bild. Diese Tatsache lässt mehr Spielraum für Korrekturen in der Nachbearbeitung zu.

Im RAW-Format werden bis zu 64-mal mehr Helligkeitsstufen gespeichert, als im JPG-Format. So lassen sich selbst aus einem schwarzen Schatten oder einem weißen Himmeln noch Konturen gewinnen. Das bearbeitet Bild gewinnt so deutlich an Kontrast.

Für das Vorher-Nachher Bild einfach den Regler nach rechts oder links schieben.

Reduzierte Lichter und erhöhte Schatten – Was sieht besser aus?

Dazu ein kleines Beispiel. Angenommen Du sitzt an einem schönen Tag auf einer schattigen Parkbank. Zur Mittagszeit machst Du ein Foto. Auf einem JPG Foto siehst Du entweder die Person auf der Bank, jedoch mit einem weißen Himmel. Oder der Himmel ist schön blau und die Bank verschwindet im Schatten. Mit einem RAW-Foto ist beides möglich. Man wird dem Foto ansehen, dass es ein schöner Tag war.

Bei Fotos in RAW entscheidest also Du über die optimale Lichtverteilung im Bild, nicht Deine Kamera.

Neben vielen anderen Bild-Optimierungen wie Farb-Sättigung, Kontrast, Schärfung und Rauschunterdrückung kannst Du bei der Bearbeitung eines Bildes, das mit RAW aufgenommen wurde, den Weißabgleich anpassen. Das ist vor allem bei Sonnenuntergängen oder bei Aufnahmen mit Leuchtstoffröhren-Beleuchtung notwendig. Der automatische Weißabgleich Deiner Kamera liegt in solchen Fällen meistens falsch. Ohne eine Bearbeitung sind Deine Fotos zu blass oder haben einen Blau-Stich.

Neben Adobe LightRoom, dem geläufigsten Bildbearbeitungs-Programm, gibt es auch Alternativen wie Darktable (nur für Mac und Linux), RawTherapee und herstellerspezifische Programme wie z.B. von Sony Image Edge, Nikon Capture NX-D oder Canon Digital Photo Professional.

10. Lösche mindestens die Hälfte Deiner Fotos

Mit digitalen Kameras macht man einfach zu viele Fotos. Ein digitales Foto kostet eben nichts. Bei mir sind 100 Fotos an einem Tag keine Seltenheit. Hinzu kommen viele Fotos mit verschiedenen Perspektiven oder unterschiedlicher Belichtungen. Wenn ich auf Reisen bin, versuche ich jeden großartigen Moment so gut es geht festhalten. Ich glaube, dass es nicht nur mir so geht. Ich habe noch niemanden gesehen, der nur ein Foto von einem Sonnenuntergang gemacht hätte, oder mit einer Hand voll Fotos z.B. vom Machu Picchu zurückgekommen ist.

Deswegen solltest Du mindestens die Hälfte Deiner Fotos wieder löschen. Sich von Fotos zu trennen ist schwer. Am besten Du löschst zuerst die Fotos die „technisch“ gesehen nicht gut genug sind. Das sind unscharfe Fotos, Fotos mit Personen, die ihre Augen geschlossen haben etc. Danach löschst Du Fotos, die Dir nicht gefallen. Behalte nur wenige Fotos pro Situation.

Niemand, inklusive Dir selbst, wird später die Lust und die Zeit haben, alle Fotos noch einmal anzuschauen. Ich habe auf meiner Weltreise in 2014/2015 ca. 30.000 Fotos aufgenommen, davon habe ich nur 6.500 Foto behalten.

11. Sortiere und bearbeite Deine Fotos zeitnah

Warte nicht zu lange mit der Bearbeitung Deiner Fotos. Kopiere die Fotos auf Deinen Computer und bearbeite diese noch, wenn sie „frisch“ sind. Denn in ein oder zwei Wochen hast Du entweder hundert neue Fotos oder einfach keine Lust, diese noch einmal durchzugehen.

Sortiere und Bearbeite Zeitnah

Nugget Point – Neuseeland Südinsel. Vor allem auf Reisen ist es schwer, Fotos zeitnahe zu sortieren oder zu bearbeiten. Wer allerdings länger reist, der sollte sich eine tägliche Foto-Bearbeitungs-Routine aneignen.

Für eine schnelle Bearbeitung empfehle ich Dir, alles so weit wie möglich zu automatisieren. So kannst du z.B. mit Adobe LightRoom sogenannte Presets erstellen. Ein Preset ist nichts anderes, als eine vordefinierte Entwicklungseinstellung, die auf jedes Bild beim Import angewandt wird. Das macht es einfacher, da die meisten Fotos immer wieder mit denselben Einstellungen korrigiert werden.

Überlege Dir von Anfang an eine für Dich sinnvolle Ordner-Struktur. Damit Du in einem Jahr oder mehr Deine besten Fotos wiederfindest. Nichts ist doch schöner, als in großartigen Momenten der letzten Reise zu schwelgen.

12. Teile Deine besten Fotos

Nachdem Du mindestens die Hälfte Deiner Fotos aussortiert hast, wählst Du die besten davon aus. Diese Fotos solltest Du teilen. Denn nur geteilte Freude ist doppelte Freude.

Freunde und Verwandte können so Deine Fotos sehen und Deine Freude mit Dir teilen. Veröffentlichst du Deine Bilder z.B. in den sozialen Netzwerken, so triffst Du vielleicht auf andere Leute, die Dir neue Inspirationen und Ideen geben.

Fotos kannst Du auf ganz verschiedenen Art und Weise teilen bzw. veröffentlichen. Ich habe Dir hier ein paar Anregungen zusammengetragen:

  • Teile Deine Bilder mit Deinen Freunden z.B. auf Facebook, Instagram oder Google+
  • Lade Deine Fotos auf Fotosharing Portale hoch wie z.B. Flickr.com oder Picasa Webalbum
  • Kopiere Deine Fotos in die Dropbox und gebe den Ordner an Deine Freunde frei
  • Zeige Deine Fotos auf Deinem eigenen Foto-Blog z.B. Tumblr, Blogger, Joomla
  • Erstelle eine eigenen WordPress Seite und präsentiere dort Deine besten Fotos
  • Fertige aus mehreren Fotos eine Collage an (fotor.com/de)
  • Verschenke leckere Pralinen mit Deinem eigenen Foto auf der Packung
  • Mache Deiner Familie eine Freude und verschenke ein Poster, eine Leinwand oder ein gerahmtes Bild mit Deinen eigenen Motiven (z.B. bei WhiteWall)
  • Gestalte Kalender, Puzzle, Plüschtieren oder Spielkarten (z.B. bei Snapfish)

Ich hoffe, Du hast durch dieses Blogbeitrag einen Ansporn bekommen und nutzt die nächste Gelegenheit, um meine Tipps zu testen. Ich wende alle Punkte regelmäßig an und versuche jeden Tage besser zu werden. Henri Cartier-Bresson, ein bedeutender französischer Fotograf, hat einmal gesagt:

Your first ten thousand photos are your worst.

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Hi, ich bin die Steffi: Reisende, Frischluftsüchtige, Bewegungsjunkie, Bergliebhaberin, Aussichten-Genießerin, Mama des Weltreisebabys und Autorin des Reiseblogs a daily travel mate. Der Reiseblog für große und kleine Aktiv-Reisende.

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