Wanderurlaub mit Baby – 7 Gründe, warum ein Wanderurlaub die perfekte Reiseart mit Nachwuchs ist

Wanderurlaub mit Baby – 7 Gründe, warum ein Wanderurlaub die perfekte Reiseart mit Nachwuchs ist

The Mountains are Calling and my Parents must GO!
Dieser Body-Spruch passt perfekt für unser Weltreisekind.

Ein Wanderurlaub mit Baby hat sich für uns nämlich als die perfekte Reiseart herausgestellt. Allerdings dauerte es ein wenig, bis ich zu dieser Erkenntnis gelangt bin. Dabei hätte ich es eigentlich von Anfang an besser wissen sollen.

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Bei unseren ersten Ausflügen mit dem Weltreisebaby haben wir der Stadt den Rücken gekehrt und sind in die Bergen gefahren. Den ersten Urlaub mit drei Monate altem Nachwuchs verbrachten wir in Lana in Südtirol. Eine fantastische und viel zu kurze Woche, in der ich mal wieder richtig Luft holen konnte. Ich hatte Bewegung, Berge, gutes Essen und meinen Mann an der Seite. Das Baby war in dieser Zeit entspannt und hat es sichtlich genossen, beide Eltern um sich zu haben.

Nach Südtirol ließ die nächste große Reise nicht lange auf sich warten. Urlaub und Elternzeit zusammengelegt, verbrachten wir sechs Wochen gemeinsam als Familie. Was haben wir in dieser Zeit unternommen? Gefühlt das, was ein Großteil der Eltern in der Elternzeit zu machen scheint: Wir waren mit einem VW-Bus unterwegs. Allerdings kehrten wir leicht desillusioniert wieder nach Hause zurück. Wirklich entspannend war es für uns leider nicht. Verstehe mich nicht falsch: Die gemeinsamen Wochen möchte ich auf gar keinen Fall und unter keinen Umständen missen.

Aus dieser Zeit stammt auch einer der meistgelesenen Blogartikel auf meinem Blog: Reisen mit Baby – 7 Gründe, warum Du Deine Elternzeit zum Reisen nutzen solltest.

Der Camping-Roadtrip mit VW-Bus durch Italien und Südfrankreich war nicht unsere letzte gemeinsame Elternzeit. Ein halbes Jahr später verbrachten wir nochmals einen Monat zusammen. Davor haben wir in aller Ruhe die erste Elternzeit Reuve passieren lassen.

Was hat uns gefallen und was hat uns nicht gefallen? Wann waren wir entspannt und glücklich? Die Antwort war fast zu simpel. Aber für uns absolut zutreffend: Beim Wandern. Die Tage, die wir wandernd verbracht haben, waren wir am Glücklichsten und Entspanntesten. Und nicht nur wir, auch das Baby.

Ein Monat am Stück Wanderurlaub mit Baby? Wird das nicht zu langweilig?

Im Nachhinein kann ich sagen: Nein. Es wird überhaupt nicht langweilig. Es war für uns die beste Entscheidung, die gemeinsame Elternzeit zum größten Teil in den Bergen zu verbringen. Ein Wanderurlaub mit Baby war für uns die perfekte Reiseart.

Wandern mit Baby wanderbegeisterte Eltern

Glückliche Eltern beim Wanderurlaub mit Baby in Südtirol

Die folgenden Gründe zeigen Dir, warum ein Wanderurlaub mit Baby genau die richtige Reiseart mit Nachwuchs für uns war. Und vielleicht gelingt es mir, Dich und Deine Familie neugierig zu machen und das Wandern mit Baby auszuprobieren.

Falls Du sowieso schon überzeugter Bergliebhaber bist und auf der Suche nach Infos zum Thema Wandern mit Baby, dann empfehle ich Dir meinen Blogartikel: Wandern mit Baby – Die besten Tipps für wanderbegeisterte Eltern.

Wanderurlaub mit Baby: Ein Tragebaby ist das perfekte Wanderbaby

Das Weltreisebaby ist ein Tragebaby. Durch und durch. Die ersten sechs Wochen war der Kinderwagen noch in Ordnung. Aber von einem Tag auf den anderen waren Baby und Kinderwagen nicht mehr kompatibel. Geschlafen wurde nur noch beim Tragen. Und auch im wachen Zustand war abgelegt werden nicht so wirklich ihr Ding, rumgetragen werden schon eher. Ich hatte wohl schon so eine Ahnung. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich mir noch kurz vor der Geburt eine Trage kaufen musste. Zum Glück, denn ohne meine Manduca* hätte mein Rücken das nicht lange mitgemacht. Und beim Baby war es Manduca-Liebe auf den ersten Blick.

Welche Urlaubsart eignet sich also mit einem Tragebaby? Am Strand oder am Hotelpool abhängen? Eher weniger. Zugegeben, manche Babys schlafen seelenruhig im Kinderwagen, in der Strandmuschel oder sogar auf der Poolliege. Währenddessen können die Eltern entspannen, im Meer baden oder in aller Ruhe einen Kaffee trinken. Andere Babys – so auch unseres – schlafen allerdings bevorzugt in der Trage, während wir Erwachsenen durch die Gegend laufen, denn das gleichmäßige Geschaukel hält das Baby am Schlafen.

Zu einem Tragebaby passt ein Wanderurlaub perfekt. Obwohl ich unseren Nachwuchs mehr als einmal verflucht habe (ja, sowas darf man auch als Mama ruhig mal fühlen und sagen), dass sie nicht einfach im Bettchen oder im Kinderwagen schlafen kann, wie gefühlt alle anderen Babys, passt die Kleine gerade deswegen mehr als perfekt zu uns. Denn das Wandern ist nach dem Reisen unsere größte Leidenschaft. Hätte sie das Tragen grundsätzlich abgelehnt, dann hätten wir ein echtes Problem miteinander bekommen. So fügt sich aber alles wunderbar zusammen.

Während das Baby also zufrieden in der Trage sitzt, tuen wir genau das, was uns Spaß macht: Wandern.

Wanderurlaub mit Baby Unser Tragebaby

Unser Trage- und Wanderbaby

Als wir mit dem VW Bus unterwegs waren, haben wir gemerkt, dass die Tage, an denen wir Wanderungen unternommen haben, für uns die schönsten Tage waren. Das Baby hat super mitgemacht und wir sind ebenfalls auf unsere Kosten gekommen. An den Tagen, an denen wir einfach nur auf dem Campingplatz eine ruhige Kugel schieben wollten, hat das Entspannen nicht wirklich funktioniert. Einer musste mit dem Baby durch die Gegend laufen, während der andere sich alleine ausruhen konnte und am Ende dann doch die Zeit genutzt hat, um den Bus aufzuräumen, das Geschirr zu machen oder einen Einkaufszettel zu schreiben.

In der nächsten Elternzeit haben wir uns deswegen einfach nur aufs Wandern konzentriert. Kein Rumfahren, kein Bus-Umbauen, kein Auf-Engstem-Raum-zusammenleben. In verschiedenen Ferienwohnung konnten wir abends auf dem Balkon sitzen, unsere wandermüden Beine hochlegen und das Baby hat im Schlafzimmer die Ruhe finden können, die es auf Campingplätzen oft erst zu später Stunde gibt.

Ein Wanderurlaub ist für uns die perfekte Reiseart mit Baby, da ein Tragebaby sowieso durch die Gegend getragen werden muss. Tragen und Wandern lassen ich wunderbar verbinden und am Ende vom Tag sind alle zufrieden und glücklich.

Falls Du Dich spätestens jetzt frägst, wie es sein kann, dass unser Baby nicht überall seelenruhig schläft und warum uns unser Roadtrip mit Baby ein wenig desillusioniert hat, schließlich ist das Reisen mit Babys doch ach so ein einfach, dann empfehle ich Dir folgenden Blogartikel: 10 Mythen über das Reisen (und Leben) mit Baby.

Wanderurlaub mit Baby bedeutet Zeit für Gespräche zu zweit

Ein Wanderurlaub ist auch deswegen für uns die perfekte Reiseart mit Baby, weil beim Wandern genügend Zeit für Gespräche zu zweit bleibt. Mein Mann und ich reflektieren unheimlich gerne. Für solche Gespräche muss allerdings der Rahmen stimmen. Beim Wandern ist dieser für uns gegeben.

Wanderurlaub mit Baby Zeit für Gespräche

Wandurlaub mit Baby – Zeit für Gespräche

Wie jetzt? Gespräche führen kann man doch nicht nur auf Wanderungen? Jein. Im Grunde ist es mit Baby so: Einer kümmert sich um das Baby, während der andere zum Beispiel gerade Zähne putzt, das Frühstückgeschirr wegräumt, den Rucksack für den Tag richtet, die Sonnencreme sucht und die Wickeltasche neu bestückt. Mit dem Baby einfach auf der Krabbeldecke rumliegen geht natürlich auch. Aber in der Regel sind dann beide Eltern total entzückt von ihrem Nachwuchs und jede Bewegung wird kommentiert. Es kommt auch häufig vor, dass das Baby unbedingt an einer Unterhaltung teilhaben will und deswegen kräftig dazwischen brabbelt. Das ist dann wiederrum so süß, dass jedes Gespräch im Keim erstickt wird.

Du merkst wahrscheinlich, worauf ich hinauswill. Obwohl Du natürlich auch mit Baby auf der Krabbeldecke mit Deinem Partner ein Gespräch führen kannst, so wird dieses immer wieder unterbrochen werden. Das Baby steht unweigerlich im Mittelpunkt und ihr werdet immer wieder abgelenkt sein.

Beim Wandern ist die Situation eine andere. Entweder schläft das Baby, genießt den Körperkontakt oder schaut durch die Gegend. Die Aufmerksamkeit, die es so oft bekommt, ist hier auf ein Minimum runtergeschraubt. Für uns bedeutet das, es gibt gerade nichts anders zu tun, als zu laufen und sich zu unterhalten. Das Baby ist in der Trage oder Kraxe* die meiste Zeit glücklich und wir können ganz ohne Ablenkung ein Gespräch führen. Diese Zeit ist immer Balsam für meine Seele und für uns als Paar bzw. als Familie extrem wichtig.

Ein Wanderurlaub ist für uns die perfekte Reiseart mit Baby, denn nach einem körperlich anstrengenden Tag mit tollen Gesprächen, fühle ich mich entspannt und frei im Kopf und im Herzen.

Wanderurlaub mit Baby bedeutet Bewegung

Das beste am Wanderurlaub mit Baby ist die Bewegung. Bewegung? Im Urlaub? Ja. Unbedingt. Für mich gibt es nichts Schöneres. Ich fühle mich danach besser und lebendiger als zuvor.

Bewegung auf Reisen ist für Deinen Körper und für Deinen Geist Erholung pur. Probiere es aus. Noch nicht überzeugt? In meinem Artikel: Warum Du noch heute ein Aktiv-Reisender werden solltest – und dazu gehört das Wandern auf jeden Fall – habe ich tatsächlich 10 gute Gründe gefunden, warum Du in Deinem Urlaub Deinen „Hinter hochbekommen“ solltest. Aktiv-Reisen und den Spaß an der Bewegung genießen geht auch mit Baby. Vor allem ein Wanderurlaub ist perfekt, das Aktiv-Reisen auszuprobieren.

Ein Wanderurlaub ist für uns die perfekte Reiseart mit Baby, da wir die Bewegung bekommen, die wir im Alltag so sehr vermissen. Wir fühlen uns nach einem Wandertag erholt, zufrieden und glücklich – und das Tragebaby genießt diese Zeit sowieso.

Bewegung ist aber nicht nur für Dich wichtig, sondern auch für das Baby. Mit zunehmenden Alter wird Dein Nachwuchs schon sitzen, robben oder – wenn es von der schnellen Sorte ist – auch schon im Babyalter anfangen zu krabbeln. Kinder brauchen ausreichend Bewegung an der frischen Luft. Sie wollen laut sein, sich dreckig machen und die Welt erkunden. Setze es beim Wandern in den Pausen also ruhig auf den Boden – sein Immunsystem wird es Dir danken.

Ich bin davon überzeugt, dass ein Wanderurlaub auch Dein Baby ausgeglichener und glücklicher macht.

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Wanderurlaub mit Baby bedeutet frische Luft und Vitamin D für die ganze Familie

Wer sich regelmäßig an der frischen Luft bewegt, der weiß, wie gut sich diese Bewegung auf das Wohlbefinden auswirkt. Und auch schon die Kleinsten sollten am besten täglich an die frische Luft. Luft ist natürlich nicht gleich Luft. Vor allem, wenn Du Stadtluft atmest, solltest Du mehr Zeit in der freien Natur verbringen. Und genau das ist es, was wir bei einem Wanderurlaub mit Baby tun: Wir atmen frische Luft in der Natur und laden damit nicht nur unsere Akkus wieder auf, sondern tun auch dem Baby Gutes für sein Immunsystem.

Wanderurlaub mit Baby Sonne tanken

Frische Luft und Sonne tanken in der Ardèche

Außerdem ist es wichtig, nicht nur frische Luft, sondern auch Vitamin D zu tanken. Vor allem für das Baby. Vitamin D ist wichtig für die Knochenbildung und für das Immunsystem, kann allerdings kaum durch die Nahrung aufgenommen werden. Klar, die Kleinen bekommen mittlerweile Vitamin D in Tablettenform verabreicht. Wenn Du mit Deinem Baby allerdings regelmäßig draußen bist, dann kann das Vitamin D auch durch die UV-Strahlung der Sonne gebildet werden. Sogar, wenn sie gar nicht scheint. Deswegen sollten Babys und auch Kinder täglich Licht tanken. Laut meinem Kinderarzt sind im Sommer und bei regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft die Vitamin D Tabletten überflüssig. An solchen Tagen hat das Weltreisekind auch keine bekommen. Wichtig ist natürlich, dass die zarte Babyhaut nicht über einen längeren Zeitraum der prallen Sonne ausgesetzt ist.

Ein Wanderurlaub ist für uns und unser Wohlbefinden die beste Reiseart mit Baby. Wir sind den ganzen Tag an der frischen Luft. Damit tun wir auch unserem Baby etwas unheimlich Gutes, denn frische Luft und Vitamin D sind für Babys gesunde Entwicklung unheimlich wichtig.

Wanderurlaub mit Baby bedeutet entspannt Essen gehen – trotz Baby

Je nachdem, wo Du Deinen Wanderurlaub mit Baby verbringst, kannst Du die Mittagspause in einer gemütlichen Hütte verbringen bzw. auf einer sonnigen Hütten-Terrasse mit Bergblick genießen. Vor allem im Alpenraum oder auch in den Südtiroler Dolomiten gibt es urige Hütten, die teilweise kulinarische Highlights auffahren, bei denen jede selbst geschmierte Semmel unangetastet im Rucksack bleibt.

Und das Beste: Das Essen auf den Hütten ist in der Regel babykompatibel. Voraussetzung ist natürlich, dass Dein Baby schon angefangen hat, selbst zu essen. Kaiserschmarrn, Knödel, Schinkennudeln, ein Stück Kuchen – Das Weltreisekind hat immer ordentlich zugelangt bei solch einem Hüttenaufenthalt.

Wanderurlaub mit Baby Knödel auf der Rudi Hütte

Knödel-Trio auf der Rudi-Hütte in den Sextner Dolomiten in Südtirol schmeckt Mama und Baby

An der frischen Luft schmeckt es eben einfach am besten. Und es entlastet alle selbstkochenden Eltern, die ihrem Kind in einem Wanderurlaub nicht jeden Tag eine Brezn in die Hand drücken wollen. Nicht falsch verstehen. Ich habe nichts gegen eine Brezn einzuwenden. Gibt es bei uns auch oft. Aber an ein selbstgekochtes Mittagessen kommt keine Brezn ran.

Krümeln und Kleckern auf der Hütten-Terrasse? Auch kein Problem. Vor allem, wenn Babys gerade das Essen lernen, dann landet oft mehr als die Hälfte auf dem Boden. Wenn es keinen stört, dann isst es sich auch für Mama und Papa einfacher.

Wanderurlaub mit Baby Rudi Hütte

Die familienfreundliche Rudi-Hütte in den Sextner Dolomiten – inklusive Babystuhl, Spielzeug und sogar ein Lätzchen gab es

Beim Wandern auf Mallorca und auch beim Wandern in Irland suchst Du eine Hütte für die Mittagspause allerdings vergeblich. In diesem Fall hatten wir für uns belegte Brötchen dabei und für das Baby ein warmes Mittagessen in der praktischen Warmhaltebox*, die bei uns auch mit Kleinkind immer noch im Einsatz ist.

Ein Wanderurlaub ist für uns die perfekte Reiseart mit Baby, weil auch die Hütten babykompatibles Essen anbieten und krümeln und kleckern an der frischen Luft erlaubt ist. Entspannter waren die Mittagessen außerhalb der eigenen vier Wände mit Baby noch nie.

Wanderurlaub mit Baby bedeutet doppeltes Gipfelglück

Beim Wandern mit Baby begegnen Dir in der Regel zwei Arten von Wanderern: Die eher grummeligen, die einen missbilligenden Blick auflegen, wenn sie ein Baby am Berg sehen. Noch schlimmer wird es durch eventuell abfällige Kommentare ganz nach dem Motto: Ja muss den das wirklich sein? So ein kleines Baby auf dem Berg zu schleppen. Einige fühlen sich alleine durch die Anwesenheit eines Babys in der Natur anscheinend massiv gestört. Andere Wanderer finden ein Baby am Berg in Ordnung, allerdings nur solange, bis der Nachwuchs weint oder schreit. Und glaube mir, auch das aller entspannteste Baby wird mal weinen.

Aber zum Glück sind der Großteil der Wanderer sehr angenehme Zeitgenossen. Und vielen wird Dein Nachwuchs auf dem Gipfel ein Lächeln ins Gesicht zaubern und für das eine oder andere freundliche Gespräch sorgen. So ein Gipfelbaby sieht man auch nicht alle Tage. Und geteiltes Glück ist doppeltes Glück.

Wanderurlaub mit Baby Doppeltes Gipfelglück

Begeisterung über das Gipfelbaby auf dem Teufelstättkopf

Ein Wanderurlaub ist für uns die perfekte Reiseart mit Baby, denn es bedeutet doppeltes Gipfelglück und freundliche Gespräche mit Wanderern.

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Wanderurlaub mit Baby bedeutet keine langen Anfahrten

Der letzte Punkt in meiner Lobeshymne an den Wanderurlaub mit Baby betrifft die Anfahrt zu den Wanderungen. Wir wohnen in München. Auch wenn die Berge quasi vor der Haustüre liegen, so wird der Begriff „vor der Haustüre“ durch ein Baby wieder ein wenig relativiert. Denn eine Stunde Anfahrt zum Wanderparkplatz benötigen wir mindestens – in der Regel sind wir leider länger unterwegs. Vor allem bei gutem Wetter, denn dann sind wir natürlich nicht die Einzigen, die in die Berge wollen. Ein kleiner Stau auf der A8 und schon ist man bis zu zwei Stunden unterwegs. Mit Baby im Auto kein Spaß. Vor allem, wenn die Kleinen älter werden und nicht mehr so lange am Stück schlafen. Am Abend das ganze Theater wieder auf der Rückfahrt.

Bei unseren Wanderurlauben mit Baby haben wir uns jeweils in Ferienwohnungen einquartiert und Wanderungen in der Umgebung unternommen. Die längste Anfahrt war dabei 45 Minuten. Ansonsten eher eine halbe Stunde. So beginnt der Wandertag entspannt für die ganze Familie.

Wanderurlaub mit Baby in Südtirol

Der Ausblick aus unserer Ferienwohnung auf die Geisler Gruppe in Südtirol

Ein Wanderurlaub mit Baby ist für uns aus den oben genannten Gründen die perfekte Reiseart mit unserem Nachwuchs. Wirklich alle Familienmitglieder kommen dabei auf ihre Kosten. Bewegung, frische Luft, Zeit für Gespräche, gutes Essen, doppeltes Gipfelglück und ein zufriedenes Tragebaby haben zur Folge, dass wir abends immer alle müde, aber glücklich und zufrieden eingeschlafen sind. Und so sollte ein Urlaubstag meines Erachtens immer enden.

Hast Du einen Wanderurlaub mit Baby bereits ausprobiert? Was sind Deine Erfahrungen? Ich freue mich auf Deine Kommentare.

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Author

Hi, ich bin die Steffi: Reisende, Frischluftsüchtige, Bewegungsjunkie, Bergliebhaberin, Aussichten-Genießerin, Mama des Weltreisebabys und Autorin des Reiseblogs a daily travel mate. Der Reiseblog für große und kleine Aktiv-Reisende.

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